Steutz/Roßlau (smo/sza) l Fußball-Kreisoberligist FSG Steutz/Leps hatte in der vergangenen Woche ein Doppelprogramm zu bewältigen. Dabei sprangen zwei Punkte heraus.

Im Heimspiel gegen die FSG Walternienburg/Güterglück schaffte Steutz/Leps durch ein Last-Minute-Tor von Lucas Kamschütz noch den 1:1-Ausgleich. Auswärts beim Tabellenführer Germania Roßlau führte die FSG schon mit 3:0, musste dann am Ende doch noch den 3:3-Ausgleich hinnehmen.

In einem packenden und hektischen Derby in Steutz übernahmen die Gäste die Initiative und setzten die Hintermannschaft der Heimelf mächtig unter Druck. Die Steutzer beschränkten sich auf gelegentliche Konter und hatten dabei einige Möglichkeiten.

Die Gäste bestimmten das Geschehen im Mittelfeld, aber an der Strafraumgrenze stand die Steutzer Hintermannschaft gut. Den Rest besorgte Torhüter Sonny Finger, der gut parierte.

In der zweiten Hälfte das gleiche Bild. Beide Mannschaften kämpften mit letztem Einsatz, wobei Schiedsrichter Michael Müller (Oranienbaum) nicht das nötige Fingerspitzen-Gefühl für seine Entscheidungen zeigte. Bei gleichen Fouls gab es für die Gäste Freistöße und für die Steutzer noch Gelb hinterher. Insgesamt war es eine schlechte Schiedsrichter-Leistung. Da braucht sich keiner wundern, wenn Hektik aufkommt.

Dann erzielte Kevin Tinag- lia die Führung für die Gäste (81.). Doch die Heimelf gab nicht auf und kam in der 92. Minute durch Lucas Kamschütz noch zum umjubelten 1:1-Ausgleich.

Am Sonntag musste Steutz/Leps zum Tabellenführer nach Roßlau reisen und holte dort ein Remis heraus. Von Beginn an übernahmen die Roßlauer die Initiative. Sie waren auch im Mittelfeld spielbestimmend. Die FSG beschränkte sich auf Konter und hatte vorerst Erfolg, denn René Wolf erzielte die 1:0-Führung (12.).

Die Roßlauer kamen gelegentlich bis zur Strafraumgrenze. Da stand die gute Steutzer Abwehr samt Torhüter Finger, der einige gute Möglichkeiten zunichte machte. Die Gäste gingen sogar durch einen Treffer von Marvin Schayka mit dem 2:0 in die Pause (43.).

In der zweiten Halbzeit setzte sich Tim Schröter im Strafraum der Gastgeber durch und erzielte das 3:0 (46.). Die Roßlauer verstärkten jetzt den Druck und kamen zum 1:3-Anschlusstreffer (60.). In der Folge nutzte die Germania ihre bessere Kondition und spielerische Überlegenheit und kam in der 80. Minute auf 2:3 heran.

Bei der FSG klappte nichts mehr, Kondition und Konzentration ließen nach. Roßlau nutzte dies und kam zum 3:3-Ausgleich (85.). Die Gäste waren stehend K.o. und retteten den einen Punkt über die Zeit.

FSG gegen Walternienburg/Güterglück: Finger - Beelitz, Schmidt, Frank Moller, Tiepelmann, Lucas, Schayka (84. Stephan Moller), Felix Kamschütz, Lucas Kamschütz, Hecht, Schröter (88. Zimmermann).

Walternienburg/Güterglück: Boer - Sens, Harbig (77. Gelb-Rot), Allner, Görisch, Schulz, Jobs, Tinaglia, Palntikow (74. Engelhardt), Albrecht (88. Fricke), Lude.

SR: Müller (Oranienbaum), Behling, Lebowsky. ZS: 48.

FSG in Roßlau: Finger - Schmidt, Beelitz, Rummel, Frank Moller, Stephan Moller, Lucas, Schayka (90. Zimmermann), Hecht, Wolf, Schröter (90. Sens).

SR: Müller (Oranienbaum), Völker, Keßler. ZS: 96.