Steutz (wle) l Der SV Stahlbau Dessau war den Oldies der FSG Steutz/Leps spielerisch und läuferisch überlegen. Vor allem in Halbzeit eins schnürten sie die FSG in ihrer Spielhälfte ein. So war eine 2:0-Pausenführung folgerichtig. Doch nach dem Anschlusstor und dem Ausgleich des Gastgebers wurden die Stahlbauer nervös und sahen Fehlentscheidungen beim umsichtigen Schiedsrichter Manfred Wörlitz, der daraufhin entnervt das Spiel abpfiff.

Bernhard Leps übernahm die Leitung für die letzten zwölf Minuten, in denen die Gäste noch das 3:2-Siegtor erzielten.

Die einzige Tormöglichkeit in Hälfte eins hatte Daniel Strehl nach krassem Fehlpass der Gäste. Viel zu hektisch schoss er freistehend über das Tor (6.). Danach spielten nur noch die Dessauer auf das FSG-Tor, die mit den zwei Gegentoren noch gut bedient war.

In Hälfte folgte der erste gute und scharfe Schuss auf das Gästetor durch Sandy Tiepelmann, der in das linke obere Toreck zum 1:2-Anschluss einnetzte.

Nach einem Foul an Tiepelmann zeigte der Schiri auf den Strafstoßpunkt. Stephan Moller verwandelte sicher zum 2:2 (51.). Danach begannen die verbalen Attacken gegen den Schiri Wörlitz. Jetzt standen Christoph Leps und die Abwehr der FSG noch einmal im Mittelpunkt. Fünf Minuten vor dem Abpfiff markierte ein Dessauer Angreifer aus Nahdistanz den 3:2-Siegtreffer.

Ein verdienter Sieg der Gäste, die mit ihren verbalen Einwänden auch an eine "Kindergartengruppe" beim Streit um das Spielzeug erinnerten.

FSG Steutz/Leps: Ch. Leps - Arndt, Deistler, Düben, B. Leps, Lierka, Moller, Neumann, Rumpf, Rummel, Schulz, Strehl, Tiepelmann, Zabel.