In das Abenteuer Landesliga sind die Loburgere Kegler erfolgreich gestartet. Nach drei Spieltagen finden sich die "Störche", nach zwei Siegen und einer Niederlage auf dem dritten Tabellenplatz wieder.

Loburg l Gleich zu Saisonbeginn setzte der Aufsteiger in Aschersleben ein großes Achtungszeichen. Mit einem neuen Mannschafts-Bahnrekord (3146) und einem neuen Einzel-Bahnrekord durch Stefan Schön (586) wurde der erste Auswärtssieg mit 6:2 Mannschaftspunkten (MP) eingefahren.

Auch im ersten Heimspiel dominierten die Loburger gegen Lok Köthen das Spielgeschehen. Ein ungefährdeter 7:1-Sieg brachte sogar die Tabellenführung ein. Mit 3112 Kegeln wurde ein neuer Mannschafts-Bahnrekord erreicht und auch Bernd Kupsch (515 Senioren B) und Stefan Schön (548) durften sich in die Bestenliste eintragen.

Am vergangenen Samstag wurden die Blau-Weißen jedoch wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt. Gegen den Verbandsliga-Absteiger Chemie Wolfen, entwickelte sich ein spannendes, hart umkämpftes Spiel. Michael Freier (476) und André Schön (512) verloren ihren MP gleich im Startdurchgang an die stark spielenden Gäste. Auch in der Gesamtbilanz lagen die Loburger schon mit 52 Kegeln hinten.

Hoffnung auf eine Wende keimte im Mitteldurchgang auf. Während Bernd Kupsch (532) gut ins Spiel startete, hatte Mirko Gericke (481) einige Probleme. Schnell war klar, dass auch der dritte MP an die lautstarken Wolfener gehen würde, aber der Kegelrückstand wurde auf 28 Kegel reduziert.

Noch war ein 5:3-Sieg für die "Störche" drin, denn das bisher stärkste Paar, Stefan Schön und Steffen Wiedner, wurde auf die Bahnen geschickt. Doch an diesem Tag lief bei St. Schön (469) nichts zusammen und er verlor den MP und 52 Kegel. Wiedner (519) kämpfte zwar verbissen und sicherte den zweiten MP für Loburg, konnte aber den Rückstand nicht mehr aufholen. Somit ging der Sieg verdient mit 6:2 Punkten an Wolfen.

Für die Loburger stehen nun zwei schwierige Auswärtsspiele an. Am Samstag geht es nach Sandersdorf, die mit erst einem gewonnenen Spiel hinter ihren eigenen Erwartungen liegen. Eine Woche später müssen die Loburger dann beim TabellenSchlusslicht in Gommern antreten.

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