Schweinitz l Bestes Wetter herrschte am letzten Sonntag auch für die Schützen auf der Jagd- und Schießsportanlage Anhalt in Schweinitz. Die Schützengilde "St. Hubertus" Schweinitz hatte zum letzten offenen Wettkampf in 2014 eingeladen.

Mit einem kombinierten Skeet-Trap-Schießen ging es um den Pokal "Schweinitzer Keiler", "für den wir in jedem Jahr einen neugestalteten Pokal, also ein Unikat, zur Verfügung stellen", so der Gilde-Präsident Egbert Köhler.

Den Schützen wurden unterschiedliche Schießtechniken abverlangt. Auf der Trapablage kam es darauf an, die 15in einer Serie aus einem Graben geschleuderten Wurfscheiben zu treffen. Die Anforderungen an der Skeet-Anlage erforderten schnelles Reaktionsvermögen und das Einstellen auf jeweils andere Aufgaben, weil hier die Bahn der Wurfscheiben fünf unterschiedlichen jagdlichen Situationen nachempfunden wurden, wie zum Beispiel Hase, Ente oder Tealtauben. Jede getroffene Scheibe ging als ein Punkt in die Wertung ein. Die Summe der zwei besten Serien an beiden Ständen, die maximal 60 betragen konnte, ergab die Gesamtwertung.

Die insgesamt sechs Preisträger konnten, so Egbert Köhler, "beachtenswerte Schießleistungen" nachweisen.