Wenn es in Trüben heißt, Etienne Hirschfeld kommt, explodiert förmlich die Anmeldeliste. Aus diesem Grund fangen die Westernreiter des "Silent Corner" nun immer schon Freitags an, so dass alle 17 Kursteilnehmer auf ihre Kosten kommen.

Trüben (bke/sza) l Die erste Einheit mit acht Reitern, aufgeteilt in drei Gruppen, legte am Freitagmorgen los. Hirschfeld machte sich ein Bild, um spezifisch auf jeden Einzelnen einzugehen. Innen- und Außenstellung, Biegung, Rückwärts, Innen- und Außengalopp. Es filterten sich schnell die Schwachstellen der Trübener heraus. Da hieß es dann konsequent dranbleiben, wiederholen, fragen. Und wenn es die Reitschüler noch nicht hinbekommen haben, setzte sich Hirschfeld auch schon mal auf das eine oder andere Pferd, um zu fühlen, bei wem das Problem liegt. Natürlich fast immer beim Reiter.

Viel zu schnell verging die Zeit und die erste Truppe war Samstag-Mittag fertig. Es standen nochmals neun Reiter parat, um auch in den Genuss des erfahrenen Lehrers zu kommen. Er ging es dort ähnlich an. Je nach Ausbildungsstand wurden die einzelnen Aufgaben besprochen und trainiert.

Die nichtreitenden Zuschauer wurden als Co-Trainer einbezogen, um vom Boden her das Auge zu schulen.

Natürlich hatten alle Teilnehmer zwischen den ganzen Biegungen, Stellungen, Revers und Travers eine Menge Spaß. Die Lachfalten werden sich bei dem einen oder anderen über das Wochenende sicherlich verdoppelt haben.

Ein großes Dankeschön gilt Etienne Hirschfeld für diesen tollen, lehrreichen, theoriegebundenen und lustigen Kurs, der seinen Schülern einige Hausaufgaben mit auf den Weg gegeben hat.

Das Training geht in Trüben weiter und alle freuen sich schon jetzt auf den nächsten Kurs, der im Frühjahr 2015 stattfinden soll.