Leitzkau (ann) l Es ist wieder geschehen. Auch der dritte Versuch, die ersten Heimzähler in der 2. Bundesliga Nord/Ost einzufahren, endete für die Kegel-Herren des TuS Leitzkau ernüchternd. Gegen den starken Tabellenzweiten ATSV Freiberg setzte es eine enttäuschende 1:7 (3190:3367)-Niederlage.

Dass es gegen den sächsischen Aufstiegsfavoriten schwer werden würde, stand bereits vorher fest. Wie wenig Gegenwehr die "Wölfe" den Gästen entgegen brachten, verwunderte nach den letzten tollen Auswärts-Auftritten dann allerdings doch.

René Geißler (1:3, 539:560) und Ralph Stiebert (0:4, 506:562) unterlagen im ersten Satz jeweils sehr knapp. Auch anschließend hatten die beiden Leitzkauer noch Chancen, kämpften aber letztlich mehr mit sich als mit den gut aufgelegten Gästen.

Anschließend wurde es nicht besser. Patrick Germer (1:3, 506:573) und Michael Dreßler (1:3, 498:528) blieben ebenfalls weit unter ihren Möglichkeiten und schafften es deshalb nicht, genügend Druck auf ihre Gegenspieler auszuüben.

Bei 0:4 Punkten und 174 Kegeln Rückstand war die Partie nun bereits entschieden. Udo Volkland (2:2, 570:577) und Tobias Grötzner (2:2, 571:567) boten den Zuschauern dann aber doch noch zwei spannende Duelle auf gutem Niveau. Grötzner sorgte noch für den Ehrenpunkt und das Schlusspaar für die Hoffnung, dass in drei Wochen gegen Roßlau endlich wieder eine höhere Kegelzahl an der Team-Anzeige stehen wird.

Zuvor wird TuS im Kreispokal-Achtelfinale in Bitterfeld antreten und danach am 8. November beim Erstliga-Absteiger Leipzig auf Punktejagd gehen.