Zerbst l In der vorgezogenen zweiten DKBC-Pokalrunde gewann der Titelverteidiger aus Zerbst am Samstag gegen die zweite Vertretung von Kleeblatt Berlin klar mit 6:2 Mannschaftspunkten (MP) und 3651:3330 Kegeln.

Durch eine Überschneidung mit der Champions League Ende November war für die Rot-Weißen eine Verlegung notwendig geworden. Für die Berliner ergab sich dadurch die Chance, Spieler aus der ersten Mannschaft einzusetzen.

Doch trotz des Einsatzes des Ex-Zerbsters Sven "Luis" Tränkler entwickelte sich eine einseitige Partie. Im Startpaar unterstrich Axel Schondelmaier einmal mehr seine gute Form und gewann sicher gegen Thomas Specht nach ausgeglichenem Spiel mit 4:0 Satzpunkten (SP) und 656:557 Kegeln.

Robert Heydrich, der zu seinem ersten Einsatz im ersten Team in der laufenden Spielzeit kam, konnte seine Ergebnisse aus der 2. Bundesliga nicht bestätigen. Gegen Andrè Pietzsch reichte es trotz einer guten Schluss-Bahn nicht mehr zum MP. Er unterlag nach 1:3 SP mit 542:576 Kegeln.

Auch im Mittelpaar konnten die Gäste zwar einen MP entführen, verloren aber weiter deutlich an Kegeln. Marcus Gerdau zeigte sich weiter verbessert und holte klar alle vier Sätze gegen Martin Heinschke bei 620:525 Kegeln.

Parallel hatte Steffen Heydrich beim seinem ersten Spiel von Beginn an in der ersten Mannschaft gegen Sebastian Käfer keine Chance. In einem schwachen Match unterlag er mit 0:4 SP und 517:578 Kegeln.

Im Schluss-Durchgang kam es zum Duell der Mannschafts-Weltmeister von 2005, zwischen dem Zerbster Kapitän Timo Hoffmann und dem Ex-Zerbster Tränkler. Beide lieferten sich einen harten Schlagabtausch, bei dem der Zerbster nach 30 Wurf die Initiative ergriff und Tränkler nach guter Leistung mit 3:1 SP und dem Tagesbestwert von 657:621 Kegeln niederrang.

Thomas Schneider hatte mit Rudolf-Henryk Kunstmann deutlich weniger Mühe. Nach drei sehr guten Bahnen verpasste er nur in einem Durchgang den notwendigen Wert, um ebenfalls die 650er Marke zu durchbrechen. Er gewann mit 4:0 SP und 625:507 Kegeln.

"Wichtig war heute, dass wir in die nächste Runde einziehen. Zudem konnten wir auch den einen oder anderen Spieler schonen", erklärte Timo Hoffmann nach der Partie bereits mit Blick auf die nächsten Aufgaben in der Liga und international.