Dessau (hru/sza) l Fußball-Kreisligist FSG Vorfläming II spielte bei der 1:3 (0:2)-Niederlage bei Abus Dessau II sehr schlecht. Es stimmte weder in der Abwehr, noch im Mittelfeld und im Angriff.

Wieder kassierte die Mannschaft in der 16. Minute ein Gegentor durch einen Torwartfehler. In der 30. Minute folgte der nächste Treffer, wieder durch eine Unachtsamkeit bei einem Freistoß des Gastgebers. Keiner fühlte sich zuständig für den freistehenden Abus-Spieler, der den abgewehrten Ball aufnehmen und in aller Ruhe verwandeln konnte. Zu hektisch war die Abwehr in dieser Situation.

Das 3:0 entstand ebenfalls nach einem individuellen Fehler. Beim Abwehrversuch schlug ein Spieler über den Ball und der Angreifer hatte Ruhe und Zeit, allein auf den Torhüter zuzulaufen und zu vollenden.

Auch nach vorn lief nicht allzu viel. Schade für Jonas Rudolf in der 38. Minute, als sein Treffer wegen angeblicher Abseitsstellung nicht gegeben wurde. Dieser Treffer wäre gut für das Selbstvertrauen gewesen und das Spiel hätte sicher einen anderen Verlauf genommen. So gab es dann in der 90.Minute noch eine Ergebnis-Kosmetik durch Kees de Vries.

"Das war das schlechteste Spiel, das die Mannschaft je gezeigt hat. Eigentlich sollten es drei Punkte werden. Am Ende standen wir mit leeren Händen da", war Trainer Helmut Rudolf ziemlich frustriert.

Das Doppelspiel-Wochenende fand dann mit dem Heimspiel gegen Einheit Dessau, das die FSG II mit 6:3 (4:1) gewann, doch noch einen versöhnlichen Abschluss, auch wenn dieser Sieg teuer bezahlt werden musste, denn die Heimelf hatte etliche Verletzte zu beklagen. Für die FSG II trafen Jonas Rudolf (9., 17., 27.), Janis Karl Kuhn (13., 53.) sowie Christian Bartsch (84.). Ein Bericht folgt.

Am kommenden Samstag wartet der Tabellenachte, der SV Mildensee II, auf die Rudolf-Truppe. Coach Rudolf hofft, dass seine verletzten Spieler dann wieder auflaufen können.

FSG Vorfläming II: Friedrich - Zähle, Weimeister, Sohn, Borgsdorf, Häntze, Krause (53. Bartsch), Steinert (78. Billepp), de Vries, Rudolf, Reich.

SR: Marko Thormann (ESV Lok Dessau). ZS: 30.