Roßlau (mse) l Mit einer 5:10-Niederlage kehrte die erste Herrenmannschaft vom TTC "Anhalt" Zerbst vom ersten Saison-Auswärtsspiel in der Landesliga vom Reviernachbarn TTV Jahn Roßlau zurück.

Nach den Auftaktdoppeln führten die Gastgeber knapp mit 2:1. Beide Niederlagen mussten die Zerbster hauchdünn im Entscheidungssatz hinnehmen. Nur die Paarung Wollschläger/Noack gewann ihre Partie nach vier Durchgängen.

Im ersten Einzelduell im oberen Drittel bezwang Kai Lehmann nach drei knappen Sätzen seinen ehemaligen Teamkollegen Steudtner. Zeitgleich kämpfte Johannes Zander verbissen gegen Roßlaus Spitzenspieler Hasdorf um jeden Ball, ehe er diesem nach fünf Sätzen unterlegen war.

Im mittleren Drittel fand Eric Wollschläger kein Mittel gegen das hervorragende Aufschlag-und Blockspiel von Günther und unterlag mit 0:3. Die bereits vierte Fünfsatz-Niederlage musste dann Dennis Puls gegen das unbequeme Materialspiel von Oldie Schütze einstecken.

Diese Misere erfuhr im unteren Paarkreuz danach auch Mario Senst. Auch er verlor erst im Finaldurchgang äußerst knapp mit 13:15 gegen Schäfer. Am Nebentisch gelang es Mario Noack, durch einen ungefährdeten 3:0-Erfolg über Vamberg den Rückstand nach der ersten Runde mit 3:6 noch in Grenzen zu halten.

Die zweite Spielhälfte eröffneten die Roßlauer mit weiteren Matchgewinnen im oberen Paarkreuz. Lehmann fehlte dabei die letzte Entschlossenheit, um gegen die weich angezogenen Bälle von Hasdorf bestehen zu können. Den sechsten Fünfsatz-Misserfolg für den TTC erfuhr Zander, der trotz hart umkämpfter Gegenwehr mit 9:11 gegen Steudtner unterlag.

Im Anschluss errangen die Gäste in der Mitte zwei wichtige Erfolge. Gegen Günther agierte Puls sehr konsequent über seine starke Vorhandseite und gewann mit 3:1. Mit dem gleichen Endergebnis zwang Wollschläger den Linkshänder Schütze in die Knie. Dadurch ließ er bei seinem Team nochmals Hoffnung aufkommen.

Die letzten Duelle im unteren Paarkreuz wurden dann erfolgreich von den Elbestädtern gestaltet. In der Auseinandersetzung mit Schäfer agierte Noack zu verhalten und der Punkt blieb beim Einheimischen. In der abschließenden Begegnung zwischen Senst und Vamberg streute der Gastgeber in entscheidenden Situationen schmerzvolle Glücksbälle ein, um den Minimalvorsprung ins Ziel zu retten.

Mit den beiden Siegen schraubten die Einheimischen das Endergebnis noch auf 10:5. Ausschlaggebend für die Zerbs- ter Niederlage war die mangelnde Durchschlagskraft bei den Fünfsatzpartien. Alle sechs Auseinandersetzungen gingen an die Roßlauer.

Zum nächsten Punktspiel am 15. November wird der Sechser versuchen, diesen Mangel bestmöglich abzustellen, um Pluspunkte einfahren zu können. Im Heimspiel trifft er um 14 Uhr auf den DJK Biederitz III.