Heute steht in der Landesklasse 2 der 12. Spieltag an. Auf die Nedlitzer und die Zerbster Kicker warten völlig unterschiedliche Aufgaben.

Nedlitz/Zerbst l Die Nedlitzer haben nach ihrem sensationellen Auswärts-Erfolg beim ehemaligen Spitzenreiter Germania Olvenstedt ein Heimspiel vor der Brust. Heute kommt mit dem FC Zukunft ein Kellerkind, das mit zehn Punkten und Rang 14 auf einem Abstiegsrang steht. Auch wenn sich die Nedlitzer durch den Dreier der Vorwoche auf Rang zehn vorschieben konnten, haben sie nur zwei Punkte mehr als der heutige Gast auf ihrem Konto. Das zeigt, wie eng es in der Tabelle zugeht.

Deshalb heißt es für die SC-Kicker heute, mit einem Heim-erfolg nachzulegen, um sich noch etwas mehr Luft zum Tabellenkeller zu verschaffen.

Das sieht auch Trainer Helmut Friedrich so: "Heute muss ein Sieg her, sonst waren die drei Punkte aus Olvenstedt vergebens." Für dieses Vorhaben sieht es personell sehr gut aus, denn bis auf den Langzeitverletzten Oliver Körner sind alle Spieler an Bord.

Leicht wird es sicher nicht zu punkten, denn gerade die unten stehenden Teams legen viel Kampfgeist in die Waage und geben sich niemals kampflos geschlagen. "Wir tun uns gegen solche Teams immer besonders schwer", sagte Friedrich. "Wir sollten genügend Selbstvertrauen aus dem Olvenstedt-Spiel haben und wenn wir das Spiel mit dem nötigen Ehrgeiz angehen, sollte es auch mit einem Erfolg klappen. Auch wenn es sicher schwierig ist, so eine Leistung zu wiederholen."

Im Training lief es sehr gut. Personell will der Coach die eine oder andere Veränderung vornehmen. "Wir werden aus einer sicheren Abwehr heraus spielen und die Gäste zeitig bei ihren Aktionen stören."

Auf die Zerbster wartet eine ganz andere Aufgabe. Sie müssen nach dem Remis der Vorwoche gegen Güsen heute beim Spitzenreiter TSV Grün-Weiß Kleinmühlingen/Zens antreten. Die Grün-Weißen haben bisher kein Spiel verloren. Diese weiße Weste wollen sie natürlich auch nach dem heutigen Spieltag vorzeigen. Die Rot-Weißen, die mit 19 Punkten auf Rang fünf der Tabelle stehen, wollen sich wieder nach oben kämpfen. Sie haben, wie auch die Kleinmühlinger, erst zehn Spiele bestritten.

"Gegen Kleinmühlingen gab es immer spannende Duelle", sagte der Zerbster Trainer Torsten Marks. "Es ist eine Mannschaft mit Ambitionen, die jedes Jahr oben mitspielt. Das beweist eine Art von Konstanz und ich bin sicher, dass es auch heute eine interessante Partie werden wird."

Auch Marks kann auf alle Spieler zurückgreifen. "Wir haben unter der Woche gut trainiert, auch die zuletzt Verletzten wie Carsten Kosel oder Daniel Ernst machen große Fortschritte", berichtete er.

Zur Zielsetzung befragt sagte der Dannigkower: "Unser Vorhaben ist es immer, drei Punkte zu holen. Es wird heute sehr schwer werden. Ich erwarte einen Gegner, der Fußball spielen kann und das Spiel nach vorn suchen wird. Wir werden sehen, wie das Spiel läuft. Am Ende des Tages werden wir auswerten, was dabei herausgekommen ist. Ich gehe auf jeden Fall zuversichtlich in die Partie."