Am Wochenende steht für den SKV Rot-Weiß Zerbst in der Kegel-Bundesliga mit dem Spitzenspiel beim Tabellendritten Nibelungen Lorsch ein wahrer Brocken auf dem Programm.

Zerbst (mhe) l Die Hessen liegen mit nur zwei Punkten Rückstand auf die Zerbster in Schlagdistanz und haben damit die Chance, den Titelverteidiger auf heimischer Anlage zu stürzen.

"Speziell zu Hause ist Lorsch sehr gefährlich. Wir dürfen nicht den Fehler machen, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen."

SKV-Teamkapitän Timo Hoffmann.

Am vergangenen Spieltag gelang Lorsch ein überzeugender Heimsieg gegen den starken Aufsteiger aus Staffelstein. Dabei konnten besonders Nationalspieler Thorsten Gutschalk und Jochen Steinhauer mit Ergebnissen jenseits der 630er Marke glänzen.

Steinhauer, der bereits im U23-Alter WM-Medaillen erringen konnte, avanciert derzeit zum besten Lorscher mit einem Auswärtsschnitt von 638 und einem Heimschnitt von 640 Kegeln.

Neben Gutschalk und Steinhauer gehören Jurek Osinski, Michael Straub und Holger Walther zu den bewährten Stammkräften der Nibelungen.

Daher ist der Zerbster Mannschaftsleiter Timo Hoffmann gewarnt. "Speziell zu Hause ist Lorsch sehr gefährlich. Wir dürfen nicht den Fehler machen, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen", erklärt Hoffmann.

Aktuell kann der Kapitän auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Nach dem erfolgreichen Heimspiel gegen Schwabsberg sind aber Veränderungen im Team möglich.

"Wir müssen wieder die geschlossene Leistung abrufen, was uns in den Vorjahren immer ausgezeichnet hat", fordert der SKV-Kapitän von seiner Truppe.

Für die Rot-Weißen ist es wichtig, auch für die nächsten schweren Wochen den Schwung nicht zu verlieren. Bereits am kommenden Wochenende steht die Champions League auf dem Programm, bevor zum 1. Advent der stark ambitionierte Aufsteiger Staffelstein nach Zerbst reist.