Heute feiert der Lindauer seinen 60. Geburtstag. Der geborene Deetzer, der 1976 nach Lindau zog und seitdem dort wohnt, ist mit dem Lindauer Sport und insbesondere mit dem Volleyball seit 1978 sehr stark verbunden. Damals spielte er in einem Sechser zusammen mit Ulli Bröder, Achim Wuttig, Achim Franz und Werner Bösecke für Medizin Lindau. Lehmann bestach mit seinem Einsatz und seiner tadellos sportlichen Einstellung. Bei Kreissportfesten und in der Kreisklasse war der gelernte Heizungsmonteur mit seinem Sechser aktiv, als die Lindauer in den 80er Jahren für die damals höherklassigen Güterglücker und vor allem Zerbster eine immer stärkere Konkurrenz wurden. Natürlich war er dabei, als die Burgstädter sich überregional versuchten und im BFS Siege feierten. "In Burg hatten wir unser erstes Auswärtsspiel. Die blöden Kommentare der Burger höre ich noch heute. Wo habt ihr denn das Murmeln gelernt", kann sich der Jubilar noch genau erinnern. Das Gründungsmitglied der SG 1990 Lindau stellte sich auch später konkreten Aufgaben. In der Lindauer Sportgemeinschaft übernahm er immer mehr Verantwortung, ist heute stellvertretender Vorsitzender. Bei den Volleyballern war er in den 1990er Jahren für den zweiten Sechser aktiv und fühlte sich dort vor allem für den Nachwuchs verantwortlich. Lehmann konnte in all den Jahren auf das Verständnis seiner Frau Rita setzen. Oft war das manchmal überstrapaziert, zog doch Vater Gerald über viele Jahre mit seinen beiden Söhnen durch die Volleyball-Hallen. Dabei schaffte Sohn Matthias den Sprung in höherklassige Teams. All das wird sicherlich auf der Jubiläumsfeier zur Sprache kommen. (hjs)