Pretzien/Zerbst (ali/sza) l Kürzlich fanden die Landesmeisterschaften im Spinnangeln an der Wehrmulde bei Pretzien statt. Der Angelverein Zerbst war in diesem Jahr der Ausrichter der Veranstaltung.

Im Einzel der Frauen starteten erneut Annkatrin Lindauer vom Angelverein Zerbst und zwei Mannschaften der Männer mit je vier Teilnehmern.

Bei sehr schönem Herbstwetter trafen sich zirka 80 Angler aus ganz Sachsen-Anhalt. Da fast alle Teilnehmer zwei Tage lang zuvor am Gewässer trainierten, wussten die Zerbs- ter auch durch ihren Heimvorteil, wo die vielversprechendsten Stellen waren. Auch aus Erfahrung wussten sie, dass es bei hohem Wasserstand sehr schwierig werden würde.

Um 9 Uhr fiel der Startschuss durch Frank Rummel, Vertreter des Landesangelverbandes Sachsen-Anhalt. Die 14 Mannschaften und Einzelstarter, darunter acht Frauen und leider nur ein Jugendlicher, gingen an ihre Plätze. Jeder versuchte mit verschiedenen Spinnangel-Methoden, Barsche und Hechte zu überlisten. Nach vier Stunden war das Hegeangeln vorbei.

Alle Zerbster zeigten sich erfreut, dass erst einmal alle Sportfreunde Fische gefangen hatten. Durch ein Mitglied des LAV wurden die Sieger ermittelt und bekannt gegeben. Es fingen insgesamt nur 27 Sportfreunde Fische.

Bei der Frauen-Auswertung errang die Zerbsterin Annkat- rin Lindauer den Silberplatz. Bei der Auswertung der Männer wurde Jörg Fricke vom Angelverein Zerbst Landesmeister. Danach ging es Schlag auf Schlag. Sebastian Möbes wurde Vierter, Karl-Heinz Lindauer Sechster, Mathias Hohmann Achter, Florian Lindauer Neunter und Martin Albert Zehnter.

Die Vorahnung nach der Einzelwertung gab allen Recht. Die erste Männermannschaft wurde Landesmeister. Die Platzziffer-Punkte-Zahl entschied dies souverän.

Den Silber-Pokal errang die zweite Männermannschaft des Zerbster Vereins. Alle jubelten und waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Mit insgesamt vier Pokalen für den Zerbster Angelverein ging es am späten Nachmittag nach Hause.

Der LAV bedankt sich beim Zerbster Angelverein, der Ortsgruppe Zerbst Süd und allen Helfern. Ein besonderen Dank gilt der Firma Sanobub für die Unterstützung.