Am 13. Spieltag, der am Wochenende in der Kreis- oberliga des KFV Anhalt ausgetragen wurde, gab es eine kleine Überraschung. Die FSG Walternienburg/Güterglück bezwang den Tabellenzweiten SG Oranienbaum/Wörlitz mit 2:0 (1:0).

Dessau/Zerbst (gar/sza) l Das Spitzenspiel in der Kreisoberliga zwischen Germania Roßlau und dem SV Mildensee, das 80 Zuschauer sehen wollten, stand auf einem guten Niveau, an dem beide Teams ihren Anteil hatten.

Letztendlich täuscht der klare 3:0-Erfolg der Germania etwas über den wahren Spielverlauf hinweg, denn in den ersten 45 Minuten hatten die Gäste die klar besseren Möglichkeiten. In der zweiten Halbzeit steigerten sich die Germania-Kicker deutlich und siegten am Ende dann auch verdient.

Schwerer als erwartet taten sich die Kicker der SG Abus beim Vorletzten der Tabelle, der Reserve des ESV Lok Dessau, um am Ende als 3:2-Sieger vom Platz gehen zu können.

Keine Mühe hatte der Tabellendritte Blau-Rot Coswig, um aus dem Derby gegen die SG Jeber-Bergfrieden/Serno als 4:1-Sieger vom Platz zu gehen.

Weiter in der Spitzengruppe verbleibt auch die FSG Steutz/Leps, die sich allerdings beim knappen 1:0-Erfolg über TuS Kochstedt in einer Partie, die kaum Höhepunkte bot, sehr schwer tat. Symptomatisch für die Partie war, dass sie durch einen verwandelten Strafstoß von Tim Schröter in der 74. Minute entschieden wurde.

Sportliche Überlegenheit

Auf dem Weg nach oben ist die Reserve des SV Dessau 05, die mit dem 7:0 gegen die FSG Vorfläming den höchsten Tages-Sieg verbuchen konnte. Die Partie wurde in der 66. Minute bei diesem Spielstand wegen sportlicher Überlegenheit beendet, da bei den Gästen die Akteure nach und nach vom Platz gingen, so dass sie nicht mehr spielfähig waren.

Nicht ganz unerwartet und doch etwas überraschend musste die SG Oranienbaum/Wörlitz bei der FSG Walternienburg/Güterglück eine 0:2-Niederlage einstecken, wodurch die Gastgeber mit der SG nach Punkten gleichziehen konnten. Christopher Jobs und Kevin Tinaglia trafen für den Gastgeber. Die Oranienbaumer fielen mit einer harten Gangart auf. In der 89. Minute erhielt Radji dann auch die Gelb/Rote Karte.

Eine nicht ganz erwartete 1:2-Niederlage musste die SG Waldersee/Vockerode gegen die ASG Vorwärts Dessau einstecken, die laut Coach Uwe Wilke "auch so in Ordnung ging". "Wir kamen von Anfang an nicht in die Partie", so Wilke, der den Gästen vor allem in der zweiten Halbzeit spielerische Vorteile bescheinigte.