Schwedt (ann) l Zum ersten Mal seit 2006 hatten sich die Herren des TuS Leitzkau für die dritte Runde des DKBC-Pokals qualifiziert. Damals unterlagen sie dem Deutschen Meister SKV Rot-Weiß Zerbst mit 2:6. Diesmal erwischten die "Wölfe" mit dem FC Schwedt ein besseres Los und nutzten die Chance mit einem 8:0 (3283:2931)-Auswärts-Erfolg souverän.

Da die Schwedter in der 2. Bundesliga 200 zuletzt drei Heimspiele in Folge gewonnen hatten, war man sich im Leitz- kauer Lager nicht sicher, ob die in dieser Saison oft gezeigte Auswärtsstärke ausreichen würde, um erstmals ins Achtelfinale einziehen zu können.

Die Gastgeber begannen auch stark und lagen nach 30 Wurf mit 23 Kegeln in Front. Danach spielte allerdings fast nur noch der TuS Leitzkau. René Geißler (3:1, 521:527) gewann die folgenden drei Sätze und holte damit ebenso seinen Mannschaftspunkt wie An- dré Fischer (4:0, 570:513). Fischer blieb mit seiner Tagesbestleistung nur knapp unter dem Bahnrekord des Zerbsters Mathias Weber.

Als auch Patrick Germer (3:1, 553:538) und Harald Schreiter (3:1, 538:515) ihre Duelle gewonnen hatten, stand das Weiterkommen der Gäste bereits fest. Irgendwie verleitete das Schwedt zu einer merkwürdigen Personalentscheidung, so dass Udo Volkland (4:0, 536:308) praktisch ohne Gegner spielen musste. Tobias Grötzner (3:1, 565:530) ließ es sich nicht nehmen, mit einer weiteren Spitzenleistung für den einzigen "Sweep" (glatter 8:0-Sieg) der dritten Runde zu sorgen.

Nun sind fast ausschließlich Hochkaräter im Lostopf. Selbst der Landesvertreter Sachsen-Anhalts, Fortuna Kayna, wäre aufgrund seines Heimrechts ein harter Brocken.

Die Leitzkauer sind auf jeden Fall gespannt, wen sie im Achtelfinale zugelost bekommen.

In der 2. Bundesliga geht es am Sonnabend in Sachsen beim punktgleichen Mitaufsteiger Grün-Weiß Mehltheuer weiter.