Zerbst (mse) l Mit 5:10 verlor die erste Herrenmannschaft vom TTC "Anhalt" Zerbst am Samstag ihr letztes Hinrunden-Heimspiel in der Landesliga. Gegen den Tabellenzweiten vom Schönebecker SV II steckten die Zerbster den dritten Dämpfer in Folge ein.

Wieder einmal erwischten die Hausherren nach den Doppel-Partien den besseren Start. Durch ungefährdete Siege von Puls/Senst und E. Wollschläger/Noack führte der Sechser mit 2:1.

Im oberen Paarkreuz unterlag Kai Lehmann dreimal mit 9:11 gegen das sichere Angriffsspiel von Sambill.

Der für den fehlenden Johannes Zander erstmals ins obere Drittel aufgestiegene Dennis Puls nutzte diese Chance bravourös. Gegen Voigt agierte er konsequent mit seinem aggressiven Schnittspiel auf dessen Rückhandseite und feierte einen verdienten Viersatzsieg.

In der Mitte duellierte sich Eric Wollschläger über die volle Distanz mit dem schussstarken Kempf. Nach mehreren knappen Satzausgängen zog er mit 11:13 unglücklich den Kürzeren.

In der Partie mit Pöttke hatte Mario Noack durch die schnelle Spielweise des Gastes nach vier Durchgängen das Nachsehen.

Im unteren Drittel setzten die Elbestädter ihren Siegeslauf fort. Mario Senst fand gegen die offensive Rückhand-Noppe von Unglaub kein Konzept und musste frühzeitig die Segel streichen.

Ersatzmann Dietmar Wollschläger musste erst im fünften Satz anerkennen, dass Löbl dank seiner konsequent durchgezogenen Linie der bessere Akteur war. Somit lagen die Einheimischen bereits mit 3:6 im Hintertreffen.

Die zweite Runde begann mit einem Fünfsatzerfolg von Lehmann, der im letzten Durchgang gegen Voigt noch rechtzeitig die Kurve zum Punktgewinn bekam. Für Puls hingegen war Sambill an diesem Tag eine Nummer zu groß und er gratulierte dem Gast fair zum Matchgewinn.

Im mittleren Paarkreuz hatte E. Wollschläger bereits das zweite Mal im fünften Durchgang das Nachsehen. Trotz großartigem Kampfgeist und immenser Gegenwehr unterlag er dem wieselflinken Pöttke. Am Nebentisch fand Noack nicht zu seiner gewohnten spielerischen Linie und auch dieser Zähler ging an die Auswärtigen.

Zum Punktspielende gelang es Senst nicht, seinen erarbeiteten 2:0-Satzvorsprung gegen Löbl in trockene Tücher zu bringen. Nach vielen offensiven Ballwechseln musste er sich seinem Kontrahenten mit 9:11 im Finalsatz geschlagen geben. Für einen halbwegs versöhnlichen Abschluss sorgte D. Wollschläger, der Unglaub klar beherrschte und den 5:10-Endstand besiegelte.

Am kommenden Samstag tritt die TTC-Truppe dann beim um zwei Pluspunkte besser dastehenden Team von "Glück Auf" Staßfurt an. Dort werden die Zerbster versuchen, wichtige Zähler einzufahren, um sich etwas Luft zum Tabellenkeller verschaffen zu können.