Zerbst (azi/sza) l Am vergangenen Samstag hatte die männliche D-Jugend des HSV 2000 Zerbst die HSG aus Wolfen zu Gast. Auf Grund der Tabellensituation in der Anhaltliga, der HSV ist Dritter und die HSG rangiert auf Platz acht, war die Favoritenrolle klar vergeben. Entsprechend wollten die Zerbs- ter auch auftreten. Am Ende stand ein klarer 29:8 (16:5)-Sieg zu Buche.

In den ersten fünf Minuten taten sich die Zerbster schwer, vertändelten Bälle, vergaben ihre Chancen im Angriff und auch in der Abwehr stimmte die Zuordnung nicht immer. So stand es nach fünf Minuten nur 1:1.

Aber dann legte der HSV den Schalter um. Der Ball lief gut, es wurde gut gedeckt und im Angriff nutze er seine Chancen deutlich besser. Im Tor hielt Michael Reis gut und legte den Grundstein für eine deutliche 16:5-Halbzeitführung.

In der zweiten Hälfte wollte der HSV versuchen, die trainierten Spielzüge durchzuspielen. Das gelang recht gut. Michel Lewin spielte sehr gut. Eike Alarich, Laurenz Brodows- ki und auch Tim Fröhlich profitierten davon.

In der Abwehr zeigte Fynn Zielesniak, wie wichtig er für die Truppe ist. Mit viel Einsatz und Kampf stopfte er Löcher und leitete schnelle Gegenzüge ein.

Die Siebenmeter verwandelte Fin Koppensdorf traumhaft sicher. Am Kreis wirbelte Tim Heine, stellte Sperren für seine Mitspieler und die Bälle, die er bekam, verwandelte er. Auch Jan Brademann konnte weiter Erfahrung sammeln und machte seine Sache besonders in der Abwehr nicht schlecht.

Am Ende stand ein nie gefährdeter Heimsieg zu Buche. Mit 29:8 gewann der HSV und fährt nun am kommenden Wochenende zum Neuling nach Zahna.

Am 6. Dezember um 14.30Uhr sind die HSV-Kids dann wieder auf heimischem Parkett aktiv. Sie empfangen die Mannschaft aus Jessen. Dies wird eine deutlich schwierigere Aufgabe und die Mannschaft und die Trainer hoffen auf die zahlreiche Unterstützung der Zerbster Handballfans.

HSV 2000 Zerbst: Michael Reis - Eike Alarich (2), Tim Fröhlich (2), Fin Koppensdorf (3), Fynn Zielesniak (2), Jan Brademann, Michel Lewin (8), Laurenz Brodowski (9), Tim Heine (3).

Trainer: Ernst Schimpf, Axel Zielesniak.