Lindau (bba) l Durch das verlorene Auswärtsspiel gegen den SV Elsnigk II vor 14 Tagen war die SG Lindau wieder auf den letzten Tabellenplatz in der Kegel-Kreisoberliga abgerutscht.

Um sich wieder in der Tabelle aufwärts zu bewegen, war für die Lindauer am Samstag gegen den Holzweißiger SV also dringend ein Heimsieg erforderlich. Das gelang der SG Lindau auch mit einem ausreichenden Vorsprung von 91 Kegeln.

Schon die ersten beiden Spieler von Lindau, Werner Specht und Reinhard Apel, konnten gegen die Holzweißiger Matthias Pratsch und Frank Goßler auch dank des guten Spiels von Apel (546) 53 Kegel Vorsprung erspielen.

In der Mitte setzten die Lindauer Rudolf Gube und Bernhard Bankert nach und nahmen Lutz Strasburg und Stefan Ewert weitere 61 Kegel ab.

Der beste Lindauer Spieler, Bernard Bankert, erspielte 551 Kegel gegen den Tagesbesten aus Holzweißig, Stefan Ewert, der hervorragende 556Kegel ohne Fehlwurf umwerfen konnte.

Mit einem Rückstand von 114 Kegeln gingen die Holzweißiger Thomas Labusiak und Frank Kupfer gegen Dirk Schäm und Detlef Schreiter auf Aufholjagd. Das überraschend gute Spiel des erst neu in die Mannschaft aufgenommenen Lindauer Spielers Dirk Schäm (517) verhinderte aber, dass sich das Spiel drehte und der Sieg von Lindau gefährdet wurde.

Die Partie endete mit 3125:3034 Kegeln eindeutig zu Gunsten der SG 1990 Lindau.

Schon am Freitag dieser Woche spielt die SG 1990 Lindau in Leitzkau und steht immer noch vor der Aufgabe, sich von den unteren Tabellenplätzen in der Kreisoberliga zu entfernen.

SG 1990 Lindau/Anhalt: Specht 480, Apel 546, Gube 528, Bankert 551, Schäm 517, Schreiter 503.

Holzweißiger SV: Pratsch 492, Goßler 481, Strasburg 462, Ewert 556, Labusiak 520, Kupfer 523.