Zerbst (rle/sza) l In der Landesliga Nord der Frauen fand am Sonntag das Spiel zwischen dem SKV Rot-Weiß Zerbst und Turbine Zschornewitz statt. Der Tabellendritte Zerbst duellierte sich mit dem Zweiter auf der Kegelbahn in Zerbst. Zerbst unterlag knapp mit 3:5.

Im ersten Durchgang konnte Barbara Grohnert mit 517 Kegeln (157 Räumer/360 Volle) ihrer Kontrahentin Kornelia Förster (506) zwei Satzpunkte (SP) und einen Mannschaftspunkt (MP) abnehmen.

In der zweiten Paarung brannte ein Feuerwerk ab. Die grandios aufspielende Silke Sinke hatte mit 596 Kegeln (210/386) und nur einem Fehlwurf ihre persönliche Bestleistung weit übertroffen und wurde auch Tagesbeste. Ihre Gegenspielerin Kerstin Scholz erspielte 510 Kegel. Damit hatte Sinke alle vier SP und einen MP erspielt. Beide Zerbs- terinnen gaben somit dem zweiten Durchgang einen Vorsprung von 97 Kegeln und zwei Punkte mit.

Hier konnten Karin Leps (485) und Ramona Dolch (441) ihren Gegenspielerinnen Jana Theer (554) und Annett Paus (517) kein Kontra bieten und mussten sie mit 7,5 Satzpunkten und zwei MP ziehen lassen.

Im letzten Durchgang sah es bald so aus, dass das Spiel möglicherweise unentschieden enden könnte. Petra Leps, mit einem sehr guten Ergebnis von 555 Kegeln (179/376), konnte der Mannschaftsbesten der Gäste, Elke Riemer (573), keinen MP abjagen.

So kam es, dass Youngster Marie Dolch ein gutes Spiel ablieferte. Es war ihr erstes Punktspiel in der Frauenmannschaft und mit ihrem Ergebnis von 432 Kegeln hat sie noch viel Luft nach oben. Aber sie sorgte nach 2,5:1,5 SP für einen MP. Ihre Gegnerin Sabine Fuls wurde mit dem 61. Wurf gegen Silke Patze eingewechselt. Beide erspielten 478 Kegel.

Somit endete das Spiel zwischen Zerbst und Zschornewitz mit 3026:3138 Kegeln und einem Punktestand von 3:5.

"Das ist eben das spannende an diesem System. Die Punkte gibt es am Schluss", sagte SKVTeamleiterin Rita Leps.