Peiting l Am vorgezogenen 14. Bundesliga-Spieltag besiegten die Spitzenkegler des SKV Rot-Weiß Zerbst die abstiegsbedrohten Peitinger deutlich mit 7:1 Mannschaftspunkten (MP) und 3822:3631 Kegeln.

Auf den ergiebigen Bahnen in Oberbayern ließ die Hoffmann-Truppe den wacker kämpfenden Blau-Weißen keine Chance. Dabei entwickelten sich oftmals aber spannenden Duelle.

Im Startpaar gab es ein enges Hin und Her zwischen Mathias Weber und dem Routinier Peter Hitzlberger. In einem hochklassigen Mittelteil holte Weber die nötigen Sätze, um nach Satzgleichheit mit 638:628 Kegeln die Oberhand zu behalten.

Torsten Reiser tat sich zu Beginn sehr schwer, kam aber in der zweiten Spielhälfte mit sehr guten 353 Kegeln mächtig auf und drehte damit sein Match gegen Thomas Aigner. Er gewann mit 3:1 Satzpunkten (SP) und 631:605 Kegeln.

Im Mitteldurchgang erwischte Uros Stoklas einen gut aufgelegten Ralph Habiger. Zum Teil mit sich und der Bahn kämpfend, musste der Zerbster immer wieder einem Rückstand hinterherlaufen. Doch am Ende siegte die Erfahrung und Stoklas konnte aufgrund seiner Ausgeglichenheit ebenfalls nach Satzgleichheit und guten 639:617 Kegeln den Sieg davon tragen.

Thomas Schneider zeigte parallel ein Weltklasse-Spiel von der ersten Kugel an. Er zermürbte seinen Gegner Jürgen Tögel, der durch Daniel Hey ersetzt wurde. Schneider gewann klar mit dem Tagesbestwert von 665:550 Kegeln und 4:0 SP.

Mit der Entscheidung im Rücken gingen Boris Benedik und Timo Hoffmann auf die Bahnen. Benedik, der einmal mehr ein souveränes und gutklassiges Match ablieferte, siegte deutlich mit 3,5:0,5 SP gegen Manuel Dukowsky bei 655:576 Kegeln.

"Man merkt schon, dass dem einen oder anderen etwas die Frische fehlt."

Mannschaftskapitän des SKV, Timo Hoffmann.

Mannschaftskapitän Hoffmann zog hingegen gegen Volker Hickisch den Kürzeren. Hoffmann, der nach einem sehr guten Saisonbeginn und dem Höhepunkt zum Weltpokal noch nicht wieder an sein Leistungsniveau anknüpfen konnte, unterlag dem besten Heimspieler mit 1:3 SP und 594:655 Kegeln. Hickisch lieferte eine Klassepartie ab und überzeugte mit fantastischen 272 Abräumern.

"Man merkt schon, dass dem einen oder anderen etwas die Frische fehlt. Daher bin ich auch sehr zufrieden, mit welcher Souveränität wir dieses Spiel kontrolliert haben und am Ende auch ein sehr gutes Ergebnis abgeliefert haben", zeigte sich Hoffmann zu- frieden.

Am kommenden Wochenende beginnt für den SKV mit dem Auswärtsspiel beim TSV 90 Zwickau bereits die Rückrunde. Mit einem soliden Vorsprung von nun sechs Punkten können die Zerbster selbstbewusst in das Restvorweihnachts-Programm gehen.