An einem eher gebrauchten Tag für Kreisoberligist FSG Walternienburg/Güterglück hat sie gegen starke Gäste am Ende noch irgendwie einen Punkt erkämpft.

Güterglück l In der ersten Halbzeit war das Spiel noch ausgeglichen. Die FSG hatte durch Kevin Tinaglia zwei gute Chancen. Die Gäste trafen nach Kopfball von Torjäger Zabel nur den Querbalken.

Nach der Pause wurde der DSV stärker, machte folgerichtig das 0:1 (56.). Dabei sah die Hintermannschaft der FSG nicht gut aus. Das 0:2 war fast eine Kopie, wieder zur Grundlinie durchgestartet, zurückgelegt, wieder drin (65.).

Das Spiel plätscherte so dahin. Bei der FSG lief nichts zusammen und es sah nicht danach aus, dass in diesem Spiel noch etwas zu holen war. Die Gäste hätten in dieser Phase das Spiel entscheiden können, brachten den Ball aber nicht mehr im FSG Tor unter.

In der 84. Minute wurde dann René Gramsch im Strafraum zu Fall gebracht und es gab zurecht Strafstoß. Kevin Tinaglia verwandelte sicher zum 1:2. Die Mannschaft witterte nochmal die Chance und zeigte endlich den Kampf und den Einsatz, den man von Beginn vermissen ließ.

Nur zwei Minuten später wurde wieder Gramsch vom herausstürmenden Torwart förmlich umgehauen. Er spielte zwar den Ball, ging aber mit dem Knie voran in den Mann. Ein klares gefährliches Spiel vom Torwart. Über einen Elfmeterpfiff hätte sich hier keiner beschweren dürfen, der Schiedsrichter gab aber nur Eckball.

Für Gramsch ging die Partie nicht weiter und die FSG spielte in Unterzahl zu Ende. Auch danach blieb es hektisch. Schiedsrichter Ralf Kilz (Zerbst) verlor völlig die Spielkontrolle. Viele Fouls und Nicklichkeiten von beiden Seiten blieben ungeahndet.

Als auch der eingewechselte Michael Schulz umgesenst wurde, spielte die FSG in doppelter Unterzahl. In der Nachspielzeit warf die FSG alles nach vorn. Ein langer Ball von Stephan Harbig wurde von André Engelhardt in den Lauf von Christopher Jobs verlängert, der zum viel umjubelten 2:2 einschob.

Am Ende ein glücklich erkämpfter Punkt für die FSG, bei der 80 Minuten lang nichts zusammen lief. Die Gäste sahen wie der sichere Sieger aus, spielten sehr clever und nutzen die Fehler der Heimelf. Die Mannschaft gab aber nicht auf und wurde am Ende für ihren Kampf belohnt. Am Wochenende empfängt die FSG zu Hause zum letzten Spiel des Jahres den SV Blau-Rot Coswig.

FSG: Boer - Sens, Fricke (35. Gramsch), Plantikow, Görisch, Jobs, Albrecht (66. Schulz), Tinaglia, Allner (46. Engelhardt), Lachmann, Harbig.

SR: Ralf Kilz (Zerbst), Mario Ganzer.

ZS: 38.