"Eine rundum gelungene Veranstaltung", so der Tenor der teilnehmenden und zuschauenden Freunde des großen roten Balles am Samstag in der Sporthalle in der Fuhrstraße von Zerbst. Das 13. Weihnachtsturnier der Basketballer des TV "Gut Heil" Zerbst war gut vorbereitet und brachte viel Spaß und gute Laune für alle Beteiligten.

Zerbst l Nur die Resultate für die Gastgeber, die zwei Mannschaften stellten, waren mit den Plätzen fünf und sechs nicht so überragend. Aber das spielte am Ende keine Rolle für das Gelingen des Turnieres.

Gespielt wurde eine Vorrunde in zwei Staffeln auf parallelen Feldern. Die Spielzeit und auch einige andere Regeln wurden vom Veranstalter in eine passende Turnierform gebracht. In der ersten Gruppe trafen Zerbst I, der USV Potsdam und eine Magdeburger Auswahl aufeinander. Hier setzten sich die Gäste aus Potsdam vor Magdeburg und Zerbst durch.

Die andere Gruppe wurde von der Auswahl der TU Dresden dominiert. Die Studenten verwiesen den TSV Niederndodeleben und Zerbst II auf die Plätze zwei und drei. Die zweite Mannschaft von "Gut Heil" bestand aus einigen aktiven Jugendspielern und ehemaligen Basketballern aus Zerbst.

Zwischen den Vorrundenspielen gab es weitere Highlights der typisch basketballerischen Art. Von Sven Hagemann und Stephan Schneider moderiert und organisiert, kämpfte zunächst je ein Spieler aus jedem Team um die Krone des besten Freiwerfers.

Mit sieben Treffern bei zehn Versuchen setzte sich hier wie im Vorjahr der Zerbster Ju- gendspieler Karl Pietrek nach einem spannenden Stechen gegen den Magdeburger Ricardo Röxe durch.

Auch um den dritten Platz musste nach sechs Treffern im ersten Durchgang ein Stechen entscheiden. Hier hatte Stefan Gohl für sein Dresdner Team die besseren Nerven. Im Dreier-Contest siegte Christopher Müller aus Magdeburg mit acht von 15 möglichen Treffern.

Um Platz zwei musste nach sieben Treffern ein spannendes Stechen entscheiden. Erst im zweiten Versuch gelang es dann Sven Hagemann, für Zerbst den zweiten Platz vor Ian Streißenberger aus Niederndodeleben zu sichern.

Und dann gab es noch ein Novum. Der Magdeburger Jürgen Blank hatte im Vorfeld des Turniers den Zerbster Abteilungsleiter Ralf Gohl zu einem Freiwurfwettkampf herausgefordert. Gohl nahm an und die beiden Alten, mit zusammengenommen über 80 Jahren aktiver Basketball-Erfahrung, trafen sich an der Freiwurflinie. Unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauer siegte Gohl ganz knapp mit 8:7 Treffern bei zehn Versuchen.

Danach wurde es wieder Ernst. In den Halbfinals triumphierte Magdeburg knapp mit 49:45 über Niederndodeleben und Potsdam feierte nach spannendem Spielverlauf einen 40:34-Erfolg über Dresden.

Damit hatten sich die beiden stärksten Teams an diesem Tag für das Finale qualifiziert. Bevor dieses jedoch auf dem Großfeld stattfand, gab es noch die Platzierungsspiele um Platz drei und fünf. Dresden gewann dabei gegen Niederndodeleben und Zerbst I schlug Zerbst II.

Im letzten Match des Tages ging es zwischen Magdeburg und Potsdam zunächst noch recht knapp zu, doch mit fortschreitender Spielzeit spielten die Universitätssportler aus Potsdam ihre enormen technischen Fähigkeiten aus. Auch schienen sie am Ende des langen Turnieres physisch noch recht frisch zu sein.

Nach 2012 nahm der USV Potsdam damit bereits zum zweiten Mal die Siegerurkunde des Zerbster Weihnachtsturniers in Empfang.

Während der Siegerehrung bedankte sich Abteilungleiter Ralf Gohl herzlich bei allen Helfern und Spendern von Kuchen und Salaten, ohne die eine solche Mammutveranstaltung nicht so erfolgreich gestaltet werden kann.

   

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