Die Bundesliga-Reserve des SKV Rot-Weiß ZerbstII startete am Samstag mit einem knappen Sieg (5,5:2,5 Mannschaftspunkte) bei 3469:3447 Kegeln beim SV Grün-Weiß Mehltheuer in das neue Jahr.

Mehltheuer l "Es war ein knapper Sieg in einer auf niedrigem Niveau stehenden Begegnung", sagte der Zerbster Teamchef Martin Herold doch etwas erleichtert nach der Partie.

Im Startpaar sorgten Robert Heydrich und Sven Palmroth für die ersten Mannschaftspunkte (MP). Heydrich zog seinem starken Gegenspieler Lutz Möckel mit 3:1 Sätzen und 601:567 Kegeln den Zahn und sicherte sich den Tagesbestwert. Der Gegner von "Palme", Daniel Höring, startete gleich mit einer 172er Bahn und sicherte sich den ersten Satz klar. Doch dann ließ Höring immer mehr nach und der Zerbster Routi- nier sicherte sich mit konstanten Ergebnissen die nächsten drei Sätze und bei 582:570 Kegeln auch den Punkt.

In der Mitte hielt Robert Herold mit dem besten Spieler des Heimsechsers, Thomas Großer, gut mit, unterlag dennoch nach 2:2 Sätzen bei 578:600 Kegeln.

Auch Stefan Stortz bot sich mit Dirk Lorenz ein Duell auf Augenhöhe. Nach 2:2 Sätzen kam es aufgrund des gleichen Kegel-Ergebnisses von 592 Kegeln zur Punkteteilung.

Vor dem Schlusspaar stand es nach Punkten 4,5:1,5 für Zerbst, denn die Rot-Weißen lagen hauchdünn mit 25 Kegeln vorn.

"Auch wenn die Leistung nach den Feiertagen noch nicht ganz okay ist, bin ich aber zufrieden, da Mehltheuer ein schwerer Gegner war."

SKV-Teamchef Martin Herold.

Auch die vier Schluss-Spieler lieferten sich enge Matches. So musste sich Martin Herold Alexander Kelz bei 2:2 Sätzen mit 564:583 Kegeln beugen. Stefan Heckert konnte dann dem schwachen Florian Lamprecht nach 2:2 Sätzen mit 552:535 Kegeln den Punkt abnehmen und der knappe Sieg stand fest.

Die Zerbster konnten somit ihre Tabellenführung auf 22:2Punkte ausbauen. Am kommenden Samstag müssen die Herold Co. erneut auswärts antreten. Beim Tabellenvierten ESV Lok Rudolstadt bedarf es einer deutlichen Steigerung, um weiterhin siegreich bleiben zu können.

"Wir wollten nach der Heimniederlage unbedingt gewinnen, um sicher Erster zu bleiben", sagte Martin Herold und fügte an: "Auch wenn die Leistung nach den Feiertagen noch nicht ganz okay ist, bin ich aber zufrieden, da Mehltheuer ein schwerer Gegner war."