Dessau (ann) l Die Damen des TuS Leitzkau zogen sich im Halbfinale des Kreispokals auf den Bahnen von Stahlbau Dessau achtbar aus der Affäre und unterlagen dem Verbandsligisten Concordia Bitterfeld mit 1:7 (2871:3026).

Das Final-Four-Turnier des Kegelkreises Anhalt-Bitterfeld fand auf den neutralen Bahnen des ESV Stahlbau Dessau statt. Die Leitzkauer Keglerinnen hatten mit dem KSV Concordia Bitterfeld einen höherklassigen Gegner zugelost bekommen und nutzten die Chance, einige hoffnungsvolle Talente zu testen.

So hatten Lisa Jordan und Yvone Ohle jeweils ihren ersten Pflichtspiel-Auftritt in der ersten Frauenmannschaft.

Die erst 15-jährige Jordan (1:3, 462:520) steigerte sich von Bahn zu Bahn und zeigte ihr Potenzial vor allem mit einer 144er Schlussrunde. Auch Katja Stolte (1:3, 506:562) überzeugte gegen die Turnierbeste Loreen Grundmann mit ihrem ersten 500er voll.

Anschließend hatten sowohl Ohle (1:3, 462:487) als auch Anne Kauert (2:2, 467:489) durchaus Siegchancen und stellten lange Zeit Gleichwertigkeit her.

Im Schluss-Abschnitt nutzte Sabine Haberland (4:0, 485:445) die Schwächen ihrer Gegenspielerin sehr gut aus und sorgte so für den Leitzkauer Ehrenpunkt, während Jessica Frebel (0,5:3,5, 489:523) ihren Mannschaftspunkt abgeben musste.

Insgesamt zeigte sich Trainer Andy Neumann mit seinem "Team der Zukunft" sehr zufrieden: "Alle Spielerinnen haben über 460 Kegel erzielt und wir waren gegen einen sehr starken Gegner nicht chancenlos. Darauf lässt sich aufbauen."

Die Bitterfelder nutzten den Schwung sofort aus und besiegten im ebenfalls in Dessau ausgetragenen Endspiel den Zweitbundesligisten Union Sandersdorf mit 5:3 (3063:3012).

Neben den beiden Finalisten ist auch Leitzkau als Dritter für den Landespokal qualifiziert. Das Viertelfinale ist für den 1. Februar terminiert und wird bis zum Ende der Woche ausgelost.