Nach dem klaren 12:3-Sieg gegen die eigene Zweite wollten die Tischtennis-Herren des TTC "Anhalt" Zerbst auch am nächsten Tag beim Tabellenvorletzten der Landesliga Dessau, dem DJK BiederitzIV, punkten. Doch leider wurde es eine knappe 7:9-Niederlage.

Von Simone Zander

Biederitz l Die Biederitzer hatten sich mit Max Höbel aus der zweiten Mannschaft verstärkt. Er wurde an Position eins gesetzt. Auch die Zerbster können zur Rückserie wieder auf ihre Nummer eins, Michael Lucas, bauen.

"Die Biederitzer hatten einfach clever aufgestellt", sagte der Zerbster Kapitän Eric Wollschläger, der durch den Doppel-Sieg mit Dennis Puls - beide bezwangen das Spitzenduo der Gastgeber, Tom Buhrandt/Höbel, im fünften Satz mit 11:7 - einen Punkt einfuhr. Den zweiten Punkt erkämpften Lucas/Kai Lehmann, die David Lück/Marius Tauber mit 3:1 vom Tisch fegten.

Nach der ersten Einzelrunde übernahm der DJK nach vier Siegen die Führung. Es stand immer noch eng 5:4 für den Gastgeber. Für die Zerbster punkteten nur Lehmann und Wollschläger.

In der zweiten Einzelrunde trumpfte der TTC auf und holte drei Spiele in Serie, wodurch er die Führung wieder übernehmen konnte. Durch die Siege von Lucas, Lehmann und Puls stand es 7:5 für den TTC. Leider gingen die folgenden drei Duelle an die Ehlestädter. Besonders knapp unterlag Mario Noack. Er musste sich Tauber im fünften Durchgang mit 10:12 Bällen geschlagen geben.

Beim Stand von 8:7 für den DJK mussten beide Spitzendoppel nochmals antreten. Lucas/Lehmann gaben im Spiel gegen Buhrandt/Höbel alles und wollten wenigstens einen Punkt sichern. Nach vier Sätzen stand es 2:2. So musste das Duell in den Entscheidungs-Durchgang.

Hier gab es beim Stand von 10:10 eine Irritation. Die Biederitzer spielten einen hohen Ball. Um diesen zu erreichen, tuschierten die Zerbs- ter leicht den Tisch. So wurde der Ball im Nachhinein gegen die Zerbster gewertet. "Es ist zwar regelkonform, aber doch sehr kleinlich", war der Zerbster Kapitän doch etwas verärgert. So unterlag das Duo am Ende äußerst knapp mit 12:14 Bällen und Biederitz jubelte über den Gesamtsieg.

"Wir waren schon enttäuscht, denn einen Punkt wollten wir mindestens holen. Aber wir sind nur durch Michael Lucas überhaupt soweit gekommen. Nun müssen wir uns auf die nächsten wichtigen Spiele konzentrieren, um dort die Punkte einfahren zu können", war Eric Wollschläger gleich wieder optimistisch.

Nach einer Pause steht am 14. Februar ein Doppelspieltag gegen unmittelbare Gegner an. Um 13.30 Uhr geht die Reise zum Tabellenneunten, zum SV Turbo 90 Dessau II.

Um 18 Uhr sind die Zerbster dann Gastgeber für den Tabellennachbarn, den SV Glück Auf Staßfurt (6. Platz).