Rudolstadt l Nach einem spannenden Spielverlauf mussten sich die Herren des TuS Leitzkau beim ESV Lok Rudolstadt mit 2:6 (3358:3408) geschlagen geben, hatten aber durch Tobias Grötzner den besten Spieler in ihren Reihen.

Am 15. Spieltag der 2. Bundesliga Nord/Ost erreichten die "Wölfe" ein Resultat, mit dem andere Mannschaften bereits die Punkte aus dem thüringischen "Roltsche" entführen durften.

Diesmal kegelten die Gastgeber allerdings sehr konstant und zeigten sich von der Heimniederlage gegen Zerbst gut erholt. Das mussten auch René Geißler (1:3, 557:564) und Ralph Stiebert (1:3, 538:574) erleben, obwohl vor allem Geißler nah dran war, einen Mannschaftspunkt (MP) zu ergattern.

Der zwischenzeitliche 0:2-Rückstand schien das Mittelpaar der Leitzkauer angestachelt zu haben. Tobias Grötzner (4:0, 614:562) ließ seinem keineswegs schlechten Gegenspieler keine Chance und überspielte erneut die 600er-Marke. Auch Patrick Germer (2:2, 554:557) stand kurz vor dem Punktgewinn, musste diesen letztlich aber doch noch unglücklich abgeben.

Trotzdem war TuS jetzt in Schlagdistanz. Zwei Bahnen vor Ende der Partie gingen die Gäste sogar in Führung. Den nun folgenden kleinen Leitzkauer Einbruch nutzte Rudolstadt allerdings gnadenlos aus. Hier zeigte "Lok-Star" Alexander Conrad (591) einmal mehr seine Extraklasse. Harald Schreiter (1:3, 525:591) konnte dem nicht mehr folgen und verlor in der Schlussphase noch deutlich. Gleichzeitig sorgte Udo Volkland (3:1, 570:560) für den zweiten Leitzkauer MP.

Nach der ersten Enttäuschung wegen der verpassten Chancen richtet die Mannschaft bereits wieder den Blick nach vorn zur nächsten Aufgabe. Die heißt Lok Elsterwerda und steht am Samstag erneut auswärts auf dem Programm.