Mit einer hohen 12:3 Niederlage trennte sich die zweite Herrenmannschaft vom TTC "Anhalt" Zerbst am vergangenen Samstag im Landesliga-Heimspiel von ihren Gästen vom SV Serum Bernburg.

Zerbst l Bereits nach den Eingangs-Doppelpartien erspielten sich die Auswärtigen eine komfortable 3:0-Führung. Am dichtesten am ersten Punkt dran war die Paarung Wollschläger/Senst, die ihr Match erst im Entscheidungssatz mit 9:11 abgab.

Erster Lichtblick

Für den ersten Lichtblick sorgte zu Beginn der Einzelduelle vorerst Markus Kleinecke, der seine Topspinschläge effektiv gegen Kirschner einsetzte und mit 3:1 gewann. In der Auseinandersetzung mit Warnstedt konnte Dietmar Wollschläger nur zeitweise das Zepter in die Hand nehmen, musste ansonsten den druckvollen Schüssen seines Gegners Tribut zollen.

Im mittleren Paarkreuz lieferten sich Mario Senst und Materialspieler Jörg Jürges eine spannende Fünfsatzpartie, wobei der Gast am Ende mit 11:8 die Nase knapp vorn hatte. Gegen die sehr schnellen Vorhand-Topspins von Reps war für Hagen Wünsche nur phasenweise ein Kraut zur Gegenwehr gewachsen und auch dieser Zähler ging an die Serum-Akteure.

Im unteren Drittel konnten die Hausherren dann wieder einen Matchgewinn bejubeln. Diesen errang Sebastian Ganzer, der den Nachwuchsspieler Norman Jürges nach vier Sätzen in Schach hielt. Für Oliver Noack war Pfau, trotz eines bemerkenswerten Starts in seine Begegnung, noch eine zu große Aufgabe und die Partie endete ebenfalls nach vier Sätzen.

Der zweite Abschnitt begann mit einem souverän herausgespielten Erfolg von Kleinecke über Warnstedt. Den nervenaufreibendsten Schlagabtausch lieferten sich danach Wollschläger und Kirschner, wobei der Gast etliche Vorteile des Zerbsters zu Nichte machte und noch im Finalsatz triumphierte.

Anschließend konnten Senst und Wünsche in der Mitte ihre Gegner nicht aufhalten und die Saalestädter entführten die nächsten zwei Punkte.

Durchschlagskraft fehlt

Auch im abschließenden unteren Paarkreuz gelang es den Anhaltern nicht mehr, das Ergebnis aufzufrischen. Gegen Pfau setzte sich Ganzer oftmals großartig in Szene, konnte aber in entscheidenden Situationen die wichtigen Ballwechsel nicht für sich erkämpfen. Ähnlich erging es Noack, dem gegen den schlaksigen N. Jürges die letzte Durchschlagkraft zum Matchgewinn fehlte.

Somit verbuchte der TTC-Sechser eine etwas zu hoch ausgefallene 3:12-Heimniederlage. Nach einer mehrwöchigen Spielpause greift das Team am 14. Februar wieder ins Punktspielgeschehen ein. Dann tritt die Truppe die Reise zum Auswärtsspiel gegen den SC Seeland nach Nachterstedt an.

Die nächsten Spiele

14. Februar, 13.30 Uhr

SV Turbo 90 Dessau II - TTC Anhalt Zerbst SC Seeland - TTC Anhalt Zerbst II 15 Uhr TTC Anhalt Zerbst - Glück Auf Staßfurt 18 Uhr

28. Februar, 14 Uhr

Jahn Roßlau - TTC Anhalt Zerbst II TTC Anhalt Zerbst - Serum Bernburg

7. März, 14 Uhr

DJK Biederitz III - TTC Anhalt Zerbst DJK Biederitz IV - TTC Anhalt Zerbst II17 Uhr

14. März, 14 Uhr

TTC Anhalt Zerbst - SV Zörbig

21. März, 14 Uhr

Schönebecker SV II - TTC Anhalt Zerbst II

28. März, 14 Uhr

TTC Anhalt Zerbst II - Glück Auf Staßfurt Serum SC Seeland - TTC Anhalt Zerbst17 Uhr

 

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