Halberstadt (sza) l Ihr Vorhaben, auch beim Halberstädter KSV Harmonie zu punkten, konnten die Zerbster Landesliga-Keglerinnen des SKV Rot-Weiß nicht in die Tat umsetzen. Sie verloren am Sonntag mit 2:6 Mannschaftspunkten (MP) und 2951:3035 Kegeln.

Teamleiterin Rita Leps musste umstellen, da mit Mandy Scherz und Petra Leps gleich zwei Leistungsträgerinnen fehlten. Christel Klang (487) spielte solide, doch Carola Roedat (522) hatte immer noch mehr in petto und gewann mit 4:0 Satzpunkten (SP) den MP. Ramona Dolch glich jedoch aus, denn sie besiegte Anke Hübner nach Satzgleichstand mit 483:436 Kegeln. Dabei verdarb sie sich aufgrund einer ersten schwächeren Bahn den möglichen 500er.

In der Mitte erhöhte der KSV auf 3:1. Die guten 507 Kegel von Karin Leps reichten gegen Brigitte Sandau (521) nicht aus und sie unterlag knapp mit 1,5:2,5SP. Auch Silke Sinke (493) spielte gut, hatte aber gegen die Tagesbeste Heike-Katrin Kaschub (544) bei 0:4 Sätzen keine Chance auf den MP.

Die Gastgeberinnen führten mit 3:1 und hatten auch schon 53 Kegel Vorsprung. Dennoch kämpften Hanna Klausnitzer (449) und die beste Zerbsterin Barbara Grohnert (532) bis zum Schluss. Youngster Klausnitzer unterlag Gabi Herz (483) mit 1:3SP. Grohnert rang Nathalie Niederberger nach Satzgleichstand mit 532:529 Kegeln zwar den MP ab, doch es reichte nicht mehr zur Wende.

"Obwohl wir heute geschwächt an den Start gehen mussten, haben wir mit einem Ergebnis von 2951 Kegeln und 6:2 Punkten das Beste daraus gemacht. Es hätte auch ein Unentschieden werden können, doch das Glück war mehr auf der Seite der Halberstädter", fasste es Rita Leps zusammen.

"Ramona Dolch spielte super und obwohl Hanna mit ihrer Leistung nicht zufrieden war, kann ich ihr nur danken. Sie hat meine Erwartungen mehr als erfüllt", fügte sie an.

Am 15. Februar steht das Heimspiel gegen Edderitz an. Da wollen die Rot-Weißen weitere Punkte erkämpfen.