Nach den schweren Spielen in der Bundesliga und in der Champions League empfängt der SKV Rot-Weiß Zerbst zum Abschluss eines erfolgreichen Januars das aktuelle Tabellenschlusslicht aus Lonsee auf heimischer Anlage.

Zerbst l Der EKC Lonsee steht als Aufsteiger nach einer schwierigen Saison bereits wieder als Absteiger fest. Bisher konnten die Württemberger noch keine Punkte einfahren und haben auf ihre ärgsten Konkurrenten aus Peiting und Zwickau bereits sechs bzw. sieben Zähler Rückstand. Daran konnte auch U23-Sprintweltmeister Denis Annasensl nichts ändern.

Dementsprechend klar verteilt ist die Favoritenrolle vor der Partie. "Für uns geht es darum, die Anspannung hoch zu halten. Dabei dürfen wir keinen Gegner unterschätzen und müssen unsere eigene Leistung immer abrufen", fordert, trotz der auf dem Papier leichten Aufgabe, der Zerbster Mannschaftskapitän Timo Hoffmann.

Hoffmann nutzt dabei die Breite seines Kaders. "Wir haben acht bis neun Spieler, die jederzeit zum Einsatz kommen können. Daher wird sicherlich der eine oder andere eine Pause erhalten", lässt der SKV-Teamchef durchblicken. Fest steht, dass der verletzte Axel Schondelmaier noch nicht wieder zurück in die Mannschaft rückt.

Entscheidend für den weiteren Ausgang der Meisterschaft dürften für die Rot-Weißen dann auch eher die weiteren Partien des Spieltages sein. Im Verfolgerduell trifft Schwabsberg zu Hause auf Amberg und Bamberg muss zum schweren Auswärtsspiel nach Staffelstein.

"Wenn wir unsere Aufgaben erledigen, dann werden wir frühzeitig die Meisterschaft in trockenen Tüchern haben und können uns dann voll auf unser großes Ziel Champions League konzentrieren", erläutert Hoffmann. Ob das gelingt, können die SKV-Fans zu gewohnter Zeit am morgigen Samstag ab 13 Uhr am Zerbster Schützenplatz beobachten.