Dessau/Zerbst (gar/sza) l Von ursprünglich neun geplanten Testspielen mit Vereinen aus dem Verbreitungsgebiet der Volksstimme konnten am Wochenende nur zwei Begegnungen angepfiffen werden.

Nachdem die Partien der Landesklasse-Mannschaften des TSV Rot-Weiß Zerbst (gegen den Schönbecker SC) und des SC Vorfläming Nedlitz (gegen Germania 08 Roßlau) ausfallen mussten, da der Zerbster Kunstrasenplatz gesperrt wurde, stand auch fest, dass das für gestern Vormittag geplante Spiel zwischen der FSG Vorfläming und dem PSV Anhalt Zerbst ausfallen muss.

"Der Kunstrasenplatz war immer wieder getaut und gefroren, so dass die Kunstfasern bei Belastung mit abreißen würden", begründete Gerd Bürgel vom Zerbster TSV die Sperrung durch den Platzwart.

Auch die Begegnungen zwischen der SG Oranienbaum/Wörlitz und Graf Zeppellin Abtsdorf sowie der SG Chemie Rodleben II gegen den CFC Germania Köthen wurden bereits am Freitag abgesagt. Die ASG Vorwärts Dessau, die bei Graf Zeppellin Abtsdorf II spielen wollte, reiste auf Grund der Unbespielbarkeit des Platzes nicht an.

Letztendlich konnte nur auf den Kunstrasenplätzen in den Dessauer Kienfichten und im Schillerpark gespielt werden. Auf dem Schillerpark waren die Reservekicker des SV Dessau 05 Gastgeber für das Kreisoberligateam aus Anhalt Bitterfeld, den SV 1998 Wulfen. Am Ende gelang dem Gastgeber ein deutlicher 5:1-Erfolg.

Beide Teams brauchten aber einige Zeit, um mit dem rutschigen Geläuf einigermaßen zurecht zu kommen. In der 24.Minute unterlief den Gästen ein Eigentor, so dass die 05er mit 1:0 in Führung gehen konnten. Danny Baatz erhöhte in der 31. Minute zum 2:0-Halbzeitstand. Matthias Bleil konnte nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit zum 3:0 einnetzen. In der 57. Minute konnten die Gäste auf 1:3 verkürzen. Tim Gottschalk sorgte mit seinen Treffern in der 66. und 75. Minute für den 5:1-Endstand.

Die Kicker des Dessauer SV 97 hatten mit dem VfB Gräfenhainichen ein Team aus der Landesklasse Staffel 5 zu Gast und unterlagen mit 1:3. Jens Kreibig, der Coach der 97er, sagte aber nach der Partie: "Ich habe über 90 Minuten keinen Klassenunterschied gesehen." Außerdem bescheinigte er seiner Elf "eine gute Leistung", die am Ende "etwas unglücklich" verloren hatte.

Hannes Wagner brachte die Gäste in der 31. Minute mit 1:0 in Führung, die Daniel Richter in der 73. Minute auf 2:0 erhöhen konnte. Adam Bragzok, griechischer Neuzugang bei den 97ern, verkürzte in der 81. Minute auf 1:2. Unmittelbar danach hatte Florian Rupprecht den 2:2-Ausgleich auf dem Fuß, doch er traf nur die Latte des Gräfenhainicher Tores. In der Schlussminute konnte Wagner den 3:1-Endstand für die Gäste markieren.