Zerbst l Die Zerbster Kreis- oberliga-Kegler vom SKV Rot-WeißIII konnten den Ligakonkurrenten Blau-Weiß Brehna endlich schlagen. "Im vierten Anlauf ist es uns endlich gelungen", freute sich der Zerbster Teamchef Dieter Engelhardt, der überzeugte und sich mit 545 Kegeln den Tagesbestwert sicherte.

Die Rot-Weißen konnten ihr Vorhaben, einen Heimsieg einzufahren, nach einer geschlossenen Teamleistung mit 3163:3056 Kegeln am Samstag in die Tat umsetzen.

Anfangs war die Partie sehr ausgeglichen. Olaf Leps (495) und Manfred Kueßner (531) konnten gegen Thomas Langbrandner (495) und Thomas Gebhardt (522) hauchdünne neun Kegel herausholen.

In der Mitte bauten die starken Gerhard Friedrich (533) und Klaus Bräse (538) den Vorsprung auf beruhigende 56 Kegel aus. Friedrich blieb an dem besten Brehnaer Lutz Kowalski (543) dran. Bräse wies Matthias Huschka (481) in die Schranken.

Die Aufgabe des SKV-Schlussduos mit dem Tagesbesten Dieter Engelhaft (545) und dem ebenfalls sehr guten Frank Richter (521) bestand darin, den Sieg über die Ziellinie zu bringen. Und das taten beide mit Bravour, auch weil die tapfer kämpfenden Gäste ihr Pulver längst verschossen hatten. Wolfgang Barz (530) blieb zwar an Engelhardt dran, aber Jürgen Großmann (247) kam nicht gut zurecht und wurde nach dem 60. Wurf ausgewechselt. Aber auch die Einwechslung von Michael Seibert (zusammen 485) brachte keine Wende mehr.

So fiel der Sieg des SKV III am Ende mit einem Plus von 107 Kegeln deutlich aus.

"Wir haben alle auf dem gleichen Level gespielt. Die Brehnaer hatten zu Beginn ihre besten Leute eingesetzt. In der Mitte konnten wir uns etwas absetzen. Und am Ende war es dann ein eindeutiger Sieg", fasste Teamchef Engelhardt die Partie zusammen.