In der Landesklasse 2 steht heute der 18. Spieltag an. Dieser hält ein Spitzenspiel bereit.

Nedlitz/Zerbst l Während die Nedlitzer Vorfläming-Kicker heute zu Hause eine zumindestens von der Papierform her lösbare Aufgabe vor sich haben, wartet auf die Zerbster des TSV Rot-Weiß im Spitzenspiel der Liga der Tabellenzweite Germania Olvenstedt.

Nedlitz (5.) - Gommern (15.). Platz fünf und 27 Punkte, das ist sensationell und doch ist es wahr. Und gerade deshalb wollen die Nedlitzer weiter nach dem Erfolg streben. Egal mit welcher Aufstellung, die Jungs um das Trainer-Duo Helmut Friedrich/Thomas Giese sind immer wieder für eine Überraschung gut.

Heute könnten sie erneut punkten, doch Coach Friedrich hält den Ball flach: "Wir haben uns gegen unten stehende Teams aus der Tabelle immer schwer getan und besonders gegen Gommern. Aber natürlich wollen wir zu Hause gewinnen."

Heute stehen Friedrich wieder mehr personelle Alternativen zur Verfügung. Michael Specht, Daniel Pilatzek und Kevin Nitschke sind wieder an Bord. Fehlen werden die gesperrten Ron Scheil und Kevin Göritz.

Die Eintracht wird auch nicht nach Nedlitz reisen, um die Punkte abzuschenken. Immerhin gelang den Youngstern um den zurückgekehrten Trainer Thomas Wilke im ersten Spiel nach der Winterpause ein 2:0-Sieg im Kellerduell gegen Gnadau. Ein Hoffnungsschimmer für die erfolglose Mannschaft, die dennoch mit nur 13 Zählern den vorletzten Tabellenrang ziert.

Olvenstedt (2.) - Zerbst (4.). Die Rot-Weißen aus Zerbst müssen heute eine schwere Hürde nehmen. Sie gastieren beim Tabellenzweiten Germania Olvenstedt, der mit 38Punkten Spitzenreiter Kleinmühlingen Zens (41) auf den Fersen bleiben möchte. Ziel der Zerbster um Trainer Torsten Marks ist es, "Boden gutzumachen".

Nach dem 5:0-Auftaktsieg gegen Arminia in der Vorwoche fahren die Rot-Weißen selbstbewusst in die Landeshauptstadt. Und Marks hat natürlich längst einen Plan, wie sie dort erfolgreich sein können: "Wir müssen selbst sicher in der Abwehr stehen. Olvenstedt hat ja die beste Offensive der Staffel. Und dann müssen wir den Spagat finden, um selbst offensiv nach vorn zu agieren."

Personell sind die Vorzeichen "nicht so prima", denn Florian Sens und Max Syring haben die Grippe. Dann fehlen die Verletzten Sebastian Sens, Christopher Sens und Bastian Wiegelmann. Positiv ist, dass Stefan Kunitschke und Torben Fischer wieder dabei sind.

"Wir sind ja in der Breite gut aufgestellt und können das abfangen", so Marks, der sich sicher ist, "dass die anderen Kicker in die Bresche springen werden".

"Alles, was wir mitnehmen können, nehmen wir mit. Olvenstedt möchte den Vorsprung zu uns ausbauen, um einen Konkurrenten auszuschalten. Aber wir wollen den Abstand zu ihnen verkürzen."

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