Der 20. Spieltag der Landesklasse 2 hält interessante Paarungen bereit. Während Nedlitz den ungeschlagenen Ligaprimus aus Kleinmühlingen empfängt, reisen die Zerbster zum Tabellensechsten TuS Magdeburg-Neustadt.

Nedlitz/Zerbst l Die Nedlitzer, derzeit mit 30 Zählern auf Rang fünf der Tabelle, möchten sich für die 0:1-Niederlage im erst kürzlich ausgetragenen Nachholspiel beim Spitzenreiter Kleinmühlingen/Zens revanchieren und heute die Punkte zu Hause behalten. Dass dies nicht leicht werden wird, ist Trainer Helmut Friedrich bewusst. "Wir müssen auf jeden Fall eine andere Leistung als in der Vorwoche gegen Güsen abrufen, vor allem in kämpferischer Hinsicht", fordert er von seinen Jungs. Und er fügte an: "Vor allem müssen wir die sich bietenden Chancen nutzen."

Personell sieht es gut aus, zumindest nach gestrigem Stand fehlt nur Nikolai Kuklin (Arbeit). Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Philip Alarich, der sich mit einer Grippe herumplagte.

Können die Nedlitzer ihre Heimstärke ausnutzen und gewinnen, würden sie dem bisher ungeschlagenen Ligaprimus die erste Saisonpleite zufügen. "Zu Hause wollen wir natürlich gewinnen. Dass Kleinmühlingen kein `Übergegner` ist, haben wir im Hinspiel gesehen", so Friedrich, der "je nach Spielverlauf auch mit einem Remis zufrieden wäre". Aber vielleicht können seine Jungs ja überraschen. Dies gelang ihnen im Saisonverlauf ja schon des Öfteren sehr gut.

Für den Tabellenvierten vom TSV Rot-Weiß Zerbst steht heute beim Sechsten, TuS Magdeburg-Neustadt, auch eine schwere Aufgabe an. Dennoch zeigte sich TSV-Trainer Torsten Marks optimistisch, zumal er heute bis auf die drei Verletzten, Bastian Wiegelmann, Christopher und Sebastian Sens, wieder den gesamten Kader zur Verfügung hat.

"Ich hoffe, dass wir endlich einmal auswärts etwas Zählbares mitbringen können", sagte Marks. "Wir müssen endlich den Bock umstoßen. Dieses Auf und Ab, zu Hause gewinnen und auswärts verlieren, muss ein Ende haben", fordert er.

Im Hinspiel kamen die Rot-Weißen nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Nun hoffen sie, dass es heute besser klappt. "Wenn wir eine kämpferische Leistung abrufen, kommt das Spielerische von selbst", so der Dannigkower. "Es wäre wünschenswert, drei Punkte mitzunehmen. Dieses Ziel haben wir immer. Nun kommt es darauf an, wie es die Jungs auf dem Platz umsetzen können. Ich bin jedenfalls guter Dinge", frohlockte Marks.