Wolfen (azi/sza) l Am Sonntag kehrte die D-Jugend des HSV 2000 Zerbst mit einem 32:15 (18:9)-Sieg von der HSG 2000 Wolfen heim.

Nach dem Spiel gegen den DRHV wollten die HSV-Kids wieder mit mehr Spaß und einer besseren Einstellung zu Werke gehen. Nachdem Eike Alarich (verletzt), Timon und Kotilge und Paul Hilbig krankheitsbedingt absagen mussten, hatte das Trainerteam nur neun Spieler zur Verfügung.

Aber diese waren gewillt, alles dafür zu tun, um weiter von der Bronzemedaille träumen zu können. Der HSV begann konzentriert. Schnell führte er 5:2 und weiter 10:4. Im Tor gab Tim Fröhlich seinen Vorderleuten viel Sicherheit, hielt viele Bälle.

Aber auch im Angriff wurde sich gut bewegt und viel gelaufen. Laurenz Brodowski und Michel Lewin setzten immer wieder Akzente und ihre Nebenleute gut ein. Davon profitierten Fin Koppensdorf und Michael Reis, der auf dem Feld spielte. Auch Max Hemmerling verwertete seine Chancen, verletzte sich aber und musste ausgewechselt werden.

Zur Halbzeit hatte der HSV einen beruhigenden Vorsprung von neun Toren (18:9).

In der zweiten Halbzeit zeigten die Zerbster, warum sie momentan auf dem dritten Tabellenplatz stehen. Eine Abwehr wie eine Mauer und ein weiter gut haltender Fröhlich ließen den Wolfenern keine Chance. Fynn Zielesniak hielt seine Leute in der Abwehr zusammen und spielte im Angriff klug und übersichtlich. Tim Heine nutzte diese Anspiele und machte insgesamt fünf Tore.

Auf der Außenposition konnte nun auch Jan Brademann zeigen, was er kann. Dies gelang ihm ohne Fehler. So kam es zu einem weiteren ungefährdeten Auswärtssieg. Nach 40 Minuten stand es 32:15 für den HSV.

Nun muss am kommenden Samstag die Heim-Pflichtaufgabe gegen Zahna absolviert werden (Anwurf 14 Uhr), bevor es zum entscheidenden Spiel in Köthen kommt. Sollten die letzten zwei Spiele positiv gestaltet werden, ist den Zerbs- tern die Bronzemedaille nicht mehr zu nehmen. Deshalb hoffen alle Spieler und Trainer auf zahlreiche Unterstützung auf den Rängen.

HSV 2000 Zerbst: Tim Fröhlich - Max Hemmerling (1), Jan Brademann, Michael Reis (4), Fin Koppensdorf (3), Fynn Zielesniak, Tim Heine (5), Michel Lewin (9), Laurenz Brodowski (10).