Schweinitz l Einmal im Jahr treffen sich die Schützinnen und Schützen der Schützengilde "St. Hubertus" Schweinitz zu ihrer Mitgliederversammlung. Dieses Jahr folgten knapp 70 Prozent der 148 Mitglieder der Einladung.

In seinem Bericht wertete Präsident Egbert Köhler die Vereinsarbeit des vergangenen Jahres aus. Allein 25 organisierte Veranstaltungen fanden in Schweinitz statt. Da bleibe leider wenig Zeit, andere Vereine zu besuchen. Außerdem habe sich der Bereich der Vereine durch die Gebietsreform zu weit gestreut, sagte der Vorsitzende.

Für das Jahr 2015 stehen viele Reparatur- und Werterhaltungsmaßnahmen an. Zur Erhöhung der Attraktivität werde eine Klappscheibenanlage für den Kurzwaffenstand angeschafft und der Flinten-Parcours werde attraktiver gestaltet. Weiterhin werden auch wieder Schulungen zur Sachkunde und für Schießleiter angeboten.

Nachdem die Anwesenden die Berichte von Vorstand, Schatzmeister und Kassenprüfer gehört hatten, entlasteten sie den Vorstand einstimmig.

Der stellvertretende Vorsitzende des Kreisschützenverbandes Jerichower Land, Joachim Barfuß, lobte die Zusammenarbeit von Schützengilde und anderen Gemeindegruppen wie Feuerwehr und Volkssolidarität.

Anschließend überreichte er Egbert Köhler für aktive Mitarbeit das Verdienstkreuz 1. Klasse des Landesschützenverbandes.

Ortschaftsbürgermeisterin Edelgard Jahn, selbst Mitglied der Schützengilde, stellte fest, dass nur sehr wenige der Mitglieder der Schützengilde Schweinitz aus dem Ort selbst seien und lud daher die Schützen von außerhalb zu einem Dorfrundgang ein. Beste Gelegenheit dafür sei zum Beispiel das nächste Dorf- und Schützenfest am zweiten Juli-Wochenende.

Nachdem viele Schützen geehrt und befördert worden waren, dankte Egbert Köhler in seinem Schlusswort den Sponsoren, ohne die eine sinnvolle Vereinsarbeit kaum möglich sei und bat die Mitglieder, zahlreich an freiwilligen Arbeitseinsätzen auf dem Schießplatz teilzunehmen.

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