Eine weitere 4:11-Niederlage musste die zweite Herrenmannschaft vom TTC "Anhalt" Zerbst am vergangenen Wochenende in der Landesliga gegen "Glück Auf" Staßfurt hinnehmen.

Zerbst l Nach den Eingangs-Doppelspielen gerieten die Zerbster bereits mit 1:2 ins Hintertreffen. Nur die neuformierte Paarung Kleinecke/Wollschläger konnte ihre Partie nach vier Sätzen siegreich gestalten.

Oliver mit Kampfgeist

Im oberen Paarkreuz nutzte Markus Kleinecke seine harten Vorhandschüsse konsequent gegen Busche aus und triumphierte nach vier Durchgängen. Im Duell mit Pieles hatte Dietmar Wollschläger zeitgleich das Nachsehen und dieser Punkt ging an die Gäste.

In der Mitte agierte Mario Senst sehr aggressiv über beide Schlagseiten und konnte Amme mit 3:1 besiegen. Am Nebentisch bot Hagen Wünsche dem Nachwuchsspieler Büchtemann mehr als nur Paroli, ehe dieser in der Verlängerung des fünften Satzes mit 12:10 die Nase vorn hatte.

Im unteren Paarkreuz fehlte Sebastian Ganzer oftmals die Spritzigkeit, um Seltitz schlagen zu können. In der Auseinandersetzung mit Oldie Bartlitz spielte Youngster Oliver Noack mit einer großen Portion Kampfgeist mutig auf und zwang den Staßfurter, trotz mehrerer Rückstände, im Entscheidungssatz noch in die Knie.

Aussichtsreich im Rennen

Durch seinen Erfolg lag der TTC-Sechser nach der ersten Runde mit 4:5 vorerst noch aussichtsreich im Rennen.

Zum Auftakt des zweiten Einzeldurchgangs musste sich Kleinecke nach einem wahren Kraftakt gegen Abwehrspezialist Pieles äußerst knapp mit 11:13 im Finalsatz beugen. Im Match mit Busche fand Wollschläger nur selten ein geeignetes Mittel, um dessen gut verteilte Bälle parieren zu können.

Im mittleren Paarkreuz war für Senst gegen das sichere Spielsystem von Büchtemann kein Kraut gewachsen und der Auswärtige errang den achten Zähler für seine Mannschaft. Abermals dicht dran am Punktgewinn war Wünsche, dem erst in der entscheidenden Phase des letzten Durchgangs die besseren Argumente zum Gesamterfolg fehlten.

Im abschließenden unteren Drittel agierte Ganzer gegen Bartlitz zu passiv und auch dieser Punkt ging an die Staßfurter. Im Vergleich mit Seltitz bot Noack nochmals eine hervorragende Leistung, welche diesmal beim 10:12 im fünften Satz aber leider nicht belohnt wurde.

Somit schloss die Gästetruppe das Punktspiel mit einem 11:4-Auswärtssieg ab.