Garitz (hru) l Wieder einmal hat sich Kreisligist FSG VorflämingII um den Lohn seiner Mühen gebracht. Er hatte nicht nur gut mitgespielt, sondern war über weite Strecken des Spieles gegen Blau-Weiß KliekenII die spielbestimmende Mannschaft. Am Ende reichte es nur zum 1:1 (1:1).

Die FSG begann sehr konzentriert, spielte sehr schnell und zielstrebig in Richtung Kliekener Tor. Gab es in den Anfangsminuten noch einige Unstimmigkeiten im Zusammenspiel, steigerte sie sich mit zunehmender Zeit und setzte die Gäste gehörig unter Druck.

Hatten noch Eric Metzker, Jonas Rudolf und Steffen Fräß- dorf mit ihren Toraktionen wenig Glück, führte die wohl beste Angriffsaktion in der 22.Minute zum 1:0-Führungstreffer. Über mehrere Stationen kam der Ball zu Metzker, der per Hacke sofort zu Christian Friedrich weiterleitete. Mit all seiner Erfahrung ließ er dem Torhüter mit seinem gezielten Schuss keine Abwehrmöglichkeit.

Trotz aller druckvollen Angriffsaktionen musste die Mannschaft auf die gut angelegten Konter der Gäste höllisch aufpassen. Ein solcher führte schließlich in der 29.Minute zum Ausgleich. "Der Gästeangreifer erlief sich eine Steilvorlage, wurde dabei von Sebastian Reich behindert, der seitlich reingrätschte, aber klar den Ball spielte", so FSG-Trainer Helmut Rudulf, der anfügte: "Schiedsrichter Heinz Kasper stand etwas ungünstig und konnte die Situation nicht genau beurteilen und entschied sich, wie er selbst sagte, für einen Strafstoß, den Dorn zum 1:1-Ausgleich verwandelte."

Dabei hatte er noch Glück, denn Steffen Hinz war noch am Ball, der aber über seine Hände ins Tor glitt. Bis zur Halbzeitpause gab es noch mehrere Höhepunkte auf beiden Seiten, die aber zu keinem Erfolg führten.

Die zweite Hälfte begann wie die erste. Die FSG war spielbestimmend. Die Gäste verlagerten sich aufs Kontern. Beide konnten aber nichts Entscheidendes bewirken. Die wohl klarsten Möglichkeiten gab es in den Schlussminuten. Ab der 80. Minute hatten die FSG-Angreifer Friedrich, Metzker, Rudolf und Fräßdorf es auf dem Fuß, noch ein klares Ergebnis herzustellen. Doch sie scheiterten wieder einmal an ihren Nerven. Die wohl dicksten Chancen hatten Steffen Fräßdorf, der aus zirka acht Metern verzog und Metzker, der mit einem Kopfball aus Nahdistanz knapp scheiterte. So wurde es kein glücklicher Punktgewinn, sondern ein unglücklicher Punktverlust.

"Trotzdem muss ich der Mannschaft eine Top-Leistung, gegen einen starken Gegner, der am Spieltag zuvor Rot-Weiß Zerbst II bezwang, bescheinigen. Darauf lässt sich aufbauen, zumal die Mannschaft sich immer mehr als eingeschworene Truppe präsentiert, auf die man stolz sein kann", so Rudolf

FSG Vorfläming II: Hinz - Zähle, Reich (58. S.-B. Friedrich), Sohn (75. R. de Vries), Schmidt (55. Borgsdorf), Ch. Friedrich, Edner, Rudolf, Metzker, Fräßdorf.

SR: Heinz Kasper (SG Jeber Bergfrieden). ZS: 15.