Die Landesklasse-Vertreter vom TSV Rot-Weiß Zerbst und vom SC Vorfläming Nedlitz stehen wie im Vorjahr im Finale um den "Köthener Brauerei-Cup". Beide siegten in den Halbfinals souverän.

Dessau/Zerbst (gar/sza) l Die Zerbster benötigten nur zehn Minuten, um auf dem holprigen Platz beim Kreisligisten SG Grün-Weiß Dessau ins Spiel zu kommen. Dann war es eine eindeutige Angelegenheit.

Otto Möbius eröffnete in der 40. Minute den Torreigen. Steve Wollgast erhöhte noch vor der Halbzeitpause auf 2:0 (43.).

Nach der Pause führte ein Eigentor der Gastgeber zum 3:0 für die Zerbster (57.). Die eingewechselten Bastian Wiegelmann und Kai Lukan schraubten das Resultat noch auf 5:0 hoch (61., 80.). "Es war eine klare Angelegenheit und ein verdienter Erfolg", freute sich der Betreuer der Zerbster, Frank Möhring.

Im gestrigen Duell der Landesklasse-Vertreter der Staffel2, Nedlitz, gegen den der Staffel 5, Lok Dessau, setzte sich der SC Vorfläming Nedlitz ohne größere Mühe mit 3:0 durch. Somit steht der Pokalverteidiger aus Nedlitz erneut im Finale, wo er auf den Staffel-Konkurrenten Rot-Weiß Zerbst trifft.

Die 90 Zuschauer auf dem Sportplatz in Nedlitz sahen ein äußerst faires Pokalspiel. Schiedsrichter Torsten Hüttig brauchte keine Karte zeigen. So richtigr Pokal-Atmosphäre kam nicht auf, denn zu deutlich bestimmten die Gastgeber die Partie. Nach 21 Minuten lag der Ball zum ersten Mal im Netz der "Eisenbahner". Nach guter Vorarbeit von Florian Lehmann schoss Kapitän Eduard Hahn zum 1:0 ein. Dieses Resultat hielt bis zur Halbzeitpause.

In der 67. Minute startete der eingewechselte Kevin Göritz einen Alleingang ab der Mittellinie, umkurvte auch noch Lok-Keeper Dominik Deistler und erhöhte auf 2:0. Auch das 3:0 geht auf das Konto von Göritz, der in der 90. Minute im Anschluss an einen Eckball zum 3:0-Endstand einschießen konnte.

Die Gäste aus Haideburg hatten außer einem Kopfball in der ersten Halbzeit keine nennenswerte Tormöglichkeit zu verzeichnen. Mario Buge, der Abteilungsleiter des SC Nedlitz, sprach nach der Partie von einem hochverdienten Sieg seiner Elf, der noch hätte höher ausfallen können. Oliver Rönnicke, Teamleiter des ESV, schloss sich dem an.