Dessau/Zerbst (gar/sza) l Am Wochenende wird in der Kreis- oberliga Anhalt der 22. Spieltag der laufenden Saison angepfiffen. Er hält interessante Partien bereit.

Nachdem am Osterwochenende neben den Halbfinalspielen in den beiden Pokalwettbewerben nur zwei Nachholspiele ausgetragen wurden, steht wieder ein voller Punktspieltag an. Im Mittelpunkt der Begegnungen steht die Spitzenpartie in Steutz, wo der Tabellenvierte, die FSG Steutz/Leps, den Tabellenführer SV Germania Roßlau empfängt.

Die Germania konnte ihren Vorsprung an der Tabellenspitze auf den Zweiten von der SG Abus Dessau auf sieben Punkte ausbauen. Mit jeweils acht Zählern weniger folgen die FSG Walternienburg/Güterglück und die FSG Steutz/Leps. Dahinter klafft schon eine große Lücke, denn der Dessauer SV 97 hat als Fünfter schon einen Rückstand auf den Tabellenführer von 13 Punkten.

So wird sich die diesjährige Meisterschaft wohl unter den derzeit ersten Vier in der Tabelle entscheiden.

Mit einem Erfolg im Spitzenspiel in Steutz könnte Germania Roßlau schon für eine kleine Vorentscheidung in Sachen Meisterschaft sorgen. "Wir wollen versuchen, die Roßlauer erneut wie beim Hinspiel zu ärgern, wo wir beim 3:3 einen Punkt geholt haben, nachdem wir bereits 3:0 geführt hatten", sagte FSG-Coach Gordon Wecke, der anfügte: "Allerdings haben wir doch einige größere personelle Probleme". So fallen mit Lucas Kamschütz und René Rummel zwei wichtige Akteure wegen der fünften Gelben Karte aus. Hinzu kommt noch der Kreuzbandriss von Kapitän Frank Moller im Derby bei der FSG Walternienburg/Güterglück.

Auf einen Ausrutscher der Germania hofft die SG Abus Dessau, die mit dem Heimspiel gegen die SG Jeber-Bergfrieden (Rang14) vor einer leichteren Aufgabe steht.

Nicht ganz so einfach erscheint die Aufgabe für die Kicker des Tabellendritten, die FSG Walternienburg/Güterglück. Die Metzker-Bittkau-Truppe muss bei der heimstarken SG Waldersee/Vockerode (10.) antreten und möchte dort erfolgreich sein.

Am Tabellenende empfängt Schlusslicht ESV Lok DessauII nur sechs Tage nach dem Pokalspiel am Ostermontag erneut die Reserve des SV Dessau 05, die die Pokalpartie in der 90. Minute mit 2:1 für sich entscheiden konnte.

Vor einer ebenso schweren Heimaufgabe stehen die Kicker des Vorletzten der Tabelle, der FSG Vorfläming, die Gastgeber für die SG Oranienbaum/Wörlitz (8.) sind, die mit der Empfehlung eines 4:2-Erfolges gegen die SG Abus Dessau in den Vorfläming kommen. Die Kicker um Trainer René Specht wollen nach dem 2:2-Remis in Mildensee auch daheim unbedingt punkten.