Im Kreisoberliga-Spitzenspiel unterlag die FSG Steutz/Leps dem Tabellenführer Germania Roßlau klar 0:3 (0:1).

Steutz l Vor dem Anpfiff der Begegnung gedachten alle Spieler und die 70 Zuschauer durch eine Schweigeminute dem am 2. April verstorbenen Sportkameraden Eik Schayka. Er war langjähriger Schiedsrichter der FSG Steutz/Leps.

Die Heimelf musste auf Frank Moller, René Rummel, Lucas Kamschütz und Fabian Schmidt verzichten und war somit erheblich geschwächt. Die eingesetzten Ersatzspieler machten ihre Sache recht ordentlich.

Von Beginn an dominierten die Roßlauer das Spiel. Die FSG konnte sich nur selten befreien. Sie hatte Schwerstarbeit zu leisten, was noch einigermaßen gelang. Sonny Finger im Tor vereitelte durch gute Paraden manche Gelegenheit für die Gäste.

Es dauerte bis zur 22. Minute, ehe die Roßlauer durch einen Stellungsfehler der Steutzer mit 1:0 in Führung gingen. So blieb es bis zur Pause.

In der zweiten Hälfte das gleiche Bild. Die Roßlauer stürmten und die Steutzer verteidigten mit großem Kampfgeist aller Spieler. In der 72. Minute erhöhten die Gäste auf 2:0. Jetzt war das Spiel entschieden und in der 85. Minute folgte der Treffer zum 3:0-Endstand.

Ein Lob gebührt Schiedsrichter Tobias Grune (Zerbst) und seinem Assistenten Heinz Kasper, die das Spiel, das äußerst fair verlief, zur Zufriedenheit beider Mannschaften gut leiteten. Nach der Partie saßen die Roßlauer und Steutzer gemeinsam mit den Schiedsrichtern freundschaftlich zusammen. Das war eine Werbung für den Fußballsport, wie er sein sollte.

FSG Steutz/Leps: Finger - F. Kamschütz (84.Arndt), Beelitz, Saar, St. Moller, Wolf, Frens, Schayka, Ruhland (60. Tiepelmann), Hecht, Schröter.

SR: Tobias Grune (Zerbst), Heinz Kasper.

ZS: 70.