Delitzsch l Das erste Turnier der Voltigiersaison 2015 für den RFV "St. Laurentius" Zerbst fand in Delitzsch statt. Die erste Mannschaft erkämpfte eine goldene Schleife.

Das Team musste sich auf einen langen Tag einstellen. Um 6.30 Uhr wurden die Pferde Darwin und Duplou auf den Hänger verladen und los ging die Fahrt nach Sachsen.

Darwin musste als erstes Pferd in der Pflichtprüfung an den Start. Die Voltigiererinnen konnten trotz der Anspannung des Pferdes alle Pflichtübungen solide turnen und sich in der Rangfolge der M-Gruppen den ersten Platz sichern.

Nach einer langen Mittagspause bereiteten sich die Mädchen auf ihre Kür vor. Während der Aufwärmphase am Vorbereitungszirkel wurden nochmals einige Elemente aus ihrem Kürprogramm geübt, was sich in der Prüfung auszahlte. Die Turnerinnen zeigten zu zweit oder zu dritt auf dem galoppierenden Pferd Übungen, wobei die Kleinste in drei Metern Höhe turnte und sicher von ihren Mannschaftskolleginnen gehalten wurde.

Am Abend war es endlich Zeit für das neue Pferd des Vereins, Duplou. Er kam im vergangenen Jahr zum Reit- und Fahrverein "St. Laurentius" und soll in Zukunft den Leistungssport unterstützen. Aber wie so oft ist aller Anfang schwer. Trotz Musik und vieler Leute konnte sich der Sechsjährige auf dem Vorbereitungszirkel konzentrieren und arbeitete gut mit. Nachdem die Klingel der Richter läutete, liefen die beiden Einzelvoltigiererinnen Jerica Kutzki und Susann Thefs in den Prüfungszirkel, gefolgt von Duplou und Anne Ganzer an der Longe. Den beiden Aktiven machte es der Neuzugang wirklich nicht einfach. Durch seine sehr schnelle und unregelmäßige Galoppade mussten die beiden Mädchen viele Übungen vorzeitig abbrechen. In der Endabrechnung war es dennoch nicht der letzte Platz.

"Wir hoffen, dass Duplou im Laufe der Saison ausgeglichener und ruhiger wird", sagten die Sportlerinnen. Alles in Allem waren sie aber mit seiner ersten Turnierteilnahme auf fremden Boden zufrieden.

Es turnten: Henriette Finger, Tabea Thalheim, Patricia Pahl, Susann Thefs, Jerica Kutzki, Helene Richard und Thea Syring.