Zerbst (ppf/sza) l Zu einem echten Highlight für den TSV Rot-Weiß Zerbst kommt es am morgigen Mittwoch um 18 Uhr im Jahnstadion. Da trifft im Halbfinale des Sachsen-Anhalt-Pokals der B-Jugend das Zerbster Team auf den Bundesligisten 1. FC Magdeburg. Die Magdeburger schlugen am vergangenen Freitag im Viertelfinale den TSV Elbe Aken mit 4:0 und wurden dort ihrer Favoritenrolle gerecht.

Für die Rot-Weißen war es ein langer und schwerer Weg durch diesen Pokalkrimi und sie erwiesen sich bei einigen großen Mannschaften als Stolperstein. In der ersten K.o.-Runde konnte sich der TSV gegen den Verbandsligisten SG Lutherstadt Wittenberg mit 1:0 durchsetzen. In der nächsten Runde wartete mit dem Tabellenführer der Regionalliga Nordost, dem HFC, ein noch größerer Brocken auf die Zerbster. Mit ihrem sensationellen 1:0-Sieg über den HFC schrieben die Jungs schon Vereinsgeschichte und schossen sich damit ins Viertelfinale.

Da gab es einen wahren Pokalkrimi gegen den Verbandsligisten 1. FC Lok Stendal. Nach dem 1:1-Unentschieden ging es in die Verlängerung, welche ohne Tore blieb. Das anschließende Elfmeterschießen entschieden die Zerbster Jungs für sich und zogen mit einem 5:4-Sieg gegen Lok Stendal ins Halbfinale ein.

Mit der Auslosung des 1. FCM als Gegner im Halbfinale geht für die Spieler ein großer Wunsch in Erfüllung und damit natürlich auch eine Mammutaufgabe.

Bei der Viertelfinal-Partie des FCM gegen Aken konnte der Zerbster Trainer Peer Pfitzner die Spielweise des Gegners schon einmal in Augenschein nehmen, um daraus Rückschlüsse auf die eigene taktische Ausrichtung seiner Zerbster Jungs zu erhalten.

"Auch gegen so einen schweren Gegner wird sich das als krasser Außenseiter in dieses Spiel gehende TSV-Team nicht verstecken und alle Möglichkeiten ausschöpfen, um auch hier gut mitzuhalten", so Pfitzner. "In diesem Pokalwettbewerb haben die Jungs schon für einige Überraschungen gesorgt und vieleicht gelingt ihnen morgen ja eine noch größere", hofft der Teambetreuer.

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