Die Kreisliga-Kicker der SG Dobritz/Garitz haben eine durchwachsene Halbserie 2010/2011 hinter sich. Morgen steht für sie ein Nachholspiel bei Abus Dessau II an. Volksstimme-Redakteurin Simone Zander sprach mit dem Trainer des Teams, Helmut Rudolf, über das Erreichte und zukünftige Ziele.

Volksstimme: Herr Rudolf, Ihre Mannschaft hat die erste Halbserie mit dem fünften Tabellenplatz beendet. Waren Sie mit dem Abschneiden zufrieden?

Helmut Rudolf: Es war eine durchwachsene Halbserie. Es war auf jeden Fall mehr drin. Wir haben Spiele abgegeben, die hätten nicht verloren gehen dürfen.

Volksstimme: Woran lag es denn hauptsächlich?

Rudolf: Unser Problem ist es, dass zuviele Spieler arbeitsbedingt fehlen. Viele arbeiten im Bau- und Dienstleistungsgewerbe und müssen deshalb an den Wochenenden arbeiten.

Volksstimme: Welches Spiel würden Sie als bestes und welches als schlechtestes Spiel der Halbserie einordnen?

Rudolf: Unser bestes Spiel haben wir zu Hause gegen Walternienburg gemacht. Das haben wir nur knapp durch zwei Unaufmerksamkeiten verloren. Das schlechteste Spiel war mit Abstand das in Serno. Dort sind wir nur mit einer Notelf angereist und haben eine mäßige Leistung gezeigt.

Volksstimme: Wird es zur Rückrunde personelle Veränderungen geben und bleibt die Zielstellung ein einstelliger Tabellenplatz?

Rudolf: Personelle Veränderungen wird es nicht geben. Unser Ziel bleibt es, Platz fünf zum Ende der Serie zu erreichen. Ich denke, das ist realistisch. Alles andere wäre eine Zugabe.

Volksstimme: Wie sah es in Sachen Vorbereitung aus?

Rudolf: Wir haben ganz gut trainiert, wenn auch oft nur sechs bis acht Leute vor Ort waren. Wir haben diverse Hallenturniere genutzt, um in Form zu bleiben. Vorbereitungsspiele hat es nicht gegeben.

Volksstimme: Gibt es in Ihrem Team Spieler, die Sie besonders hervorheben möchten?

Rudolf: Es ist immer eine geschlossene Mannschaftsleistung vonnöten, auch wenn in einem Spiel mal dieser oder jener besser ist. Mit Patrick Hinz haben wir den besten Torschützen in unseren Reihen. Er hat 15 Mal getroffen.

Volksstimme: Wo sehen Sie für Ihr Team noch Reserven, die es gilt, zu erschließen?

Rudolf: Die Herangehensweise an die Spiele sollte sich verbessern. Es ist oft eine reine Kopfsache. Lässigkeiten und Unaufmerksamkeiten könnten so abgestellt werden. Dies würde auch mehr Kontinuität reinbringen. Aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden.