Wolfen/Magdeburg (mla). Am vergangenen Wochenende startete der PSV Anhalt Zerbst in das neue Wettkampfjahr. Sechs Judokas nahmen an Turnieren in Wolfen und Magdeburg teil.

In Wolfen ging Florian Hecht in der Altersklasse (AK) U 13 bis 32 Kilogramm (kg) an den Start. Florian gewann alle Kämpfe in seiner Gruppe. Im Kampf um den Einzug ins Finale verlor er gegen einen Judoka aus der Tschechei und wurde Dritter.

Am Sonntag nahmen 160 Judokas aus vier Bundesländern und 21 Vereinen am Turnier in Magdeburg teil. Annelie Deiß (8) ging als einzige weibliche Judoka in der U 10 bis 24,8 kg an den Start. Im ersten Kampf konnte sich Anni gegen ihre Gegnerin aus Königslutter durch eine schöne Kombination von einem Ogoshi (Hüftwurf) zum Osoto otoshi (Großes äußeres Fallen) mit Yuko (mittlere Wertung) durchsetzen. Durch eine Verletzung brach sie ihren zweiten Kampf vorzeitig ab und wurde Zweite.

Den nachfolgenden Kampf gewann Anni mit Yuko durch einen Ogoshi. Im letzten Kampf gegen einen Judoka aus Wolfsburg kam es zu einem Hantai (Kampfrichterentscheidung), den sie für sich entschied.

Desweiteren waren in der U 10 Jungen Adrian Kohl (8) und Moritz Deiß (9) bis 27,4 kg dabei. Diese Gruppe war stark besetzt. So wurde im Doppel-K.o.-System gekämpft.

Adrian konnte sich nicht durchsetzen. Der Sieg ging jeweils an seine Gegner aus Burg und Königslutter.

Moritz gewann mit drei Yukos und zwei Waza aris (halber Punkt) seinen ersten Kampf. Auch den zweiten Kampf konnte er durch einen Osoto otoshi für sich entscheiden. Im dritten Kampf ging es um den Einzug ins Finale. Hier musste er sich durch einen Konter des Burger Judokas geschlagen geben. Im kleinen Finale unterlag Adrian durch einen Waza ari. Am Ende reichte es für einen guten fünften Platz.

In der U 12 gingen Bastian Klammer (10) bis 34,5 kg und Frieder Konstabel (11) bis 38,2 kg auf die Matte.

Basti gewann seinen ersten Kampf. Seinen zweiten Kampf verlor er durch eine Unachtsamkeit. Im dritten und letzten Kampf besiegte er mit Kosotegake (kleines äußeres Hakeln) seinen Gegner. So war ihm der dritte Platz sicher.

Frieder hingegen konnte drei seiner vier Kämpfe frühzeitig für sich entscheiden. Im letzten Kampf ging es über die gesamte Zeit. Trotz eines Konters bekam er eine Strafe, so dass durch Hantai entschieden werden musste. Da Frieder anhand von Punkten vorn lag, sicherte er sich den ersten Platz.