Wählitz. Die Verbandsliga-Kegler des TuS Leitzkau mussten sich am vergangenen Sonnabend nach einem starken und über lange Zeit spannenden Spiel beim Bundesliga-Absteiger SG Wählitz mit 5255:5321 Kegeln geschlagen geben und geraten mit 14:16-Punkten wieder in Abstiegsgefahr.

In der Anfangsphase der Begegnung trauten die Zuschauer ihren Augen kaum, auf welchem Niveau die vier Akteure agierten. Tolle Serien aller Kegler des Startblocks sorgten für Begeisterung und große Zahlen.

Am stärksten präsentierte sich wieder einmal Ralph Stiebert, der für Leitzkau 940 Holz in die Wertung brachte. René Haberland steuerte 884 Kegel bei, so dass die 935 und 916 Zähler der Gastgeber fast egalisiert wurden.

Auch im Mitteldurchgang wurde guter Kegelsport geboten. Tobias Grötzner (876) und René Geißler (883) verloren zum Ende hin zwar etwas ihre Linie, hatten bis dahin aber für eine knappe Führung gesorgt.

Leider gab es zu Beginn des Schlussabschnitts einen Bruch im Leitzkauer Spiel. Marcel Böttge (813) wurde deshalb durch Andy Neumann ersetzt, der allerdings ebenfalls zu lange brauchte, um ins Spiel zu finden. Auch Michael Dreßler (859) konnte die Niederlage nun nicht mehr verhindern.

Trotzdem hat TuS drei Spieltage vor Serienende weiterhin alle Chancen auf den Klassenerhalt. Heute erwarten die "Wölfe" zum letzten Heimspiel der Saison den Tabellenführer SV Burgwerben.

Ab 13 Uhr wollen die Leitzkauer gemeinsam mit ihren Fans dafür sorgen, dass auch im nächsten Jahr wieder Verbandsliga-Kegeln in der Schlossgemeinde präsentiert werden kann.