Güterglück. Im vorletzten Heimspiel der Kegel-Kreisliga wollte Lok Güterglück mit einem überzeugenden Spiel den zweiten Tabellenplatz sichern. Nach spannender Partie entschied das letzte Bild im Abräumspiel den unerwarteten Ausgang. Die Gäste aus Loburg entführten am Sonn-abend mit 2415:2409 Kegeln die Punkte.

Im ersten Durchgang spielte Linsdorf für Güterglück mit 424 Kegeln eine gewohnt starke Partie. Er konnte den Loburger Rackwitz nicht wie erhofft auf Abstand halten, da er mit 413 Kegeln ebenfalls eine überzeugende Leistung bot

Im zweiten Durchgang spielte Hilbig für Lok mit 414 Kegeln ein gutes Ergebnis. Bis zum Bahnwechsel war das Spiel gegen Kammrad aus Loburg ausgeglichen. Auf der zweiten Bahn erwischte Kammrad mit 231 Kegeln ein Spitzenergebnis und erreichte mit 448 Kegeln den Tagesbestwert. Er drehte das Spiel für Loburg.

Mit Sebastian Schreiter wollten die Güterglücker den Rückstand aufholen. Durch nervöses Spiel auf beiden Bahnen erreichte Schreiter nur 377 Kegel und konnte einen größeren Rückstand gegen Freier mit guten 418 Kegeln nicht verhindern.

Mit 64 Kegeln Vorteil war das Spiel eigentlich für Loburg entschieden. Für Loburg konnte Wilke ohne Druck spielen und erreichte mit 381 Kegeln ein gutes Ergebnis. Für Lok spielte Hippe im vierten Durchgang noch einmal groß auf und erzielte mit 430 Kegeln den Bestwert für die Heimmannschaft. Neue Hoffnung keimte für die Lok-Mannen auf.

Mit nur noch 15 Kegeln Rückstand begann Reinsch den fünften Durchgang für Lok. Mit 378 Kegeln blieb er unter den Erwartungen, konnte aber gegen Schochardt (353) einen Vorteil für Lok erreichten.

Da alle Loburger Spieler einen starken Eindruck hinterließen, war ein spannender Schlussdurchgang zu erwarten. Mit Detlef Schreiter für Lok und R. Busse für Loburg entwickelte sich ein Spiel mit leichtem Vorteil für Busse, bis zum vorletzten Abräumbild. Schreiter verpasste die Gasse und spielte die Kegel einzeln. Busse konnte sein Bild abräumen und so ein volles Bild spielen. Er sicherte mit 402:386 Kegeln den Sieg für Loburg.

Mit der stärksten Leistung der Saison gewannen die Blau-Weißen verdient.