Chemnitz. Der Deutsche Tischtennis-Bund (DTTB) hat bundesweit seine bisher vier Regionen auf acht erhöht. Die besten Tischtennisspieler von Sachsen-Anhalt sind nun nicht mehr in Norddeutschland (mit acht Bundesländern), sondern in Mitteldeutschland (gemeinsam mit Sachsen und Thüringen) aktiv.

Beim TTC "Anhalt" Zerbst waren es die Senioren Werner Wollschläger und Christian Terwedow, die zu Regionalmeisterschaften erstmals in Richtung Süden, nach Chemnitz fuhren.

Werner Wollschläger errang im Einzel in seiner Gruppe Rang drei und schied ganz knapp aus. Unglücklich dabei war, dass er nur mit 3:1 Sätzen gegen Schleener aus Stendal gewann. Bei einem 3:0-Sieg wäre der Zerbster Gruppensieger geworden.

Im Doppel mit dem Magdeburger Kurt Kühne gewann Wollschläger gegen die Duos aus Sachsen und Thüringen. Das zweite Doppel aus Sachsen-Anhalt, Schleener/Schmidt, siegte mit 3:1 Sätzen gegen Wollschläger/Kühne. Eine Silbermedaille im Doppel bleibt die gute Erinnerung aus Chemnitz für den 80-jährigen Nuthestädter.

Im Einzel lief es für Christian Terwedow bei den 65-Jährigen nicht so gut. Im Doppel mit Peter Erbele aus Wolfen erreichte der Steutzer das Halbfinale. Dort gewannen beide gegen ein Duo aus Sachsen mit 3:2 und spielten abschließend das Finale gegen Hentschel/Stephan aus der Messestadt. Die ehemaligen Nationalspieler von Lok Leipzig-Mitte lagen mit 1:2 Sätzen zurück. Die Anhalt-Bitterfelder verloren dann den vierten Satz in der Verlängerung. Im Entscheidungssatz reichte es für den TTC-Spieler und den Wolfener nicht zum Titel.

Auch für Christian Terwedow endete die Meisterschaft in Chemnitz mit dem Erringen der Silbermedaille. Zweimal Platz zwei ist ein gutes Abschneiden der Zerbster Oldies.