Magdeburg. Am vergangenen Sonnabend fand am Magdeburger Kannenstieg der letzte Spieltag der Volleyball-Landesklasse Nord statt. Hier waren alle Mannschaften noch einmal parallel auf drei Fel-dern aktiv. Das schwerste Programm an diesem letzten Spieltag hatten die Lindauer. Sie mussten gegen den Tabellenersten, SSV Gardelegen und den Zweiten, MLV Magdeburg, antreten.

Aufgrund einiger Absagen war die SG Lindau stark gehandicapt. Schrödter und Poppeck standen verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Entschuldigt fehlten Müller, Baude und Bauer. Fricke und Willno waren nicht angereist.

So mussten die verbliebenen sechs SG-Spieler improvisieren. Bombach und Elmenthaler übernahmen die Zuspieler-Rolle und Ernst, Lindauer, Hesse und Erb liefen als Angreifer auf. Alle Spieler zeigten in beiden Spielen eine engagierte Leistung, die jedoch nicht ausreichte, einen der beiden Favoriten an diesem Tag zu gefährden. Beide Spiele gingen mit 1:3 Sätzen an den Gegner.

Mit etwas breiterer Besetzung wäre eventuell etwas mehr drin gewesen, hatte die SG doch zumindest den MLV Magdeburg beim ersten Aufeinandertreffen besiegen können.

Beide Spitzenreiter mussten an diesem Tag auch noch gegen die ZLG Atzendorf antreten und gewannen jeweils ungefährdet mit 3:0. Aufgrund der besseren Ausgangsposition verteidigte Gardelegen den ersten Tabellenplatz und darf somit in der kommenden Saison in der Landesliga starten.

Lindau: Bombach, Elmenthaler, Erb, Ernst, Hesse, Lindauer.