Schweinitz. Zum zweiten Mal nach 2010 lud die Schützengilde "St. Hubertus" Schweinitz Schützen der Region zum Schießen um den "Schweinitzer Flinten-Cup" ein. Vier Stationen mit unterschiedlichen Anforderungen waren von jedem der zwölf Teilnehmer zu bewältigen.

Eine in den einzelnen Disziplinen etwa gleichwertige Punktebewertung verlangte ausgewogenes komplexes Können im Umgang mit der Waffe. Insgesamt war eine Höchstpunktzahl von 250 Zählern erreichbar. Zum Einsatz kamen nur Flinten bis maximal Kaliber 12 und vorgeschriebene Munition. "Beim Klappscheibenschießen, bei dem fünf bei Treffer kippende Scheiben in möglichst kurzer Zeit zu treffen waren, kam der von einem Mitglied unserer Schützengilde erdachte und gebaute Spezialstand zum Einsatz", so Präsident Egbert Köhler.

Anspruchsvoll war ebenfalls der Skeet-Parcours. Die Scheiben wurden von verschiedenen Positionen abgeworfen. Sie beschrieben ganz unterschiedliche Bewegungsabläufe - von auf dem Boden rollend bis von hinten über den Kopf fliegend.

Die fünf Schuss Flintenlaufgeschoss bei einer Entfernung von 50 Metern auf eine Scheibe olympisch konnten 50 Punkte bringen. Nur wer mit diesem, einer Art Vielseitigkeitsschießen gleichermaßen konstant zurecht kam, konnte siegen oder vordere Plätze belegen.

Am Ende dokumentierten Sieger Wolfgang Haase aus Bad Liebenwerder mit 243 Punkten und der Zweitplatzierte Reinhard Runge aus Schweinitz mit 233 Punkten herausragende Schießleistungen. Mit schon deutlicherem Abstand kamen Thomas Jütte aus Biederitz (Schützengilde Schweinitz) mit 202 Punkten, Thomas Becker aus Straußberg (SWTSC Straußberg) mit 201 Punkten und Peter Härtel aus Genthin von der dortigen Jägerschaft mit 190 Punkten auf die weiteren Wertungsplätze.

Der Flintencup-Pokal sowie Medaillen und wertvolle Sachpreise waren der Lohn für eine "sichere Hand" und ein "scharfes Auge". Da das Wetter ausgezeichnet war, hatten alle Teilnehmer beste und gleiche Bedingungen.