Mosigkau (sti/sza). Fußball-Kreisoberligist FSG Steutz/Leps verlor am Sonnabend das Punktspiel beim TSV Mosigkau mit 0:3 (0:1).

FSG-Trainer Gordon Wecke standen genau elf Akteure zur Verfügung. So mussten mit Rainer Bergt und Michael Hänsel zwei Spieler der zweiten Mannschaft aushelfen. Vom Anpfiff an entwickelte sich ein abwechslungs- und temporeiches Spiel. Die erste Aktion gehörte den Gästen, die sich in allen Mannschaftsteilen kämpferisch stark präsentierten. Bereits in der 2. Minute hatte Sandy Tiepelmann die Führung auf dem Fuß, konnte den guten Torhüter aber nicht überwinden.

Dann kamen einige Aktionen des Gastgebers, aber die Abwehr der Gäste stand gut. Nach gutem Dribbling von Tiepelmann von der Mittellinie bis in den Strafraum fehlte beim Abschluss aber die Kraft. In der 30. Minute kam Tiepelmann nach gelungener Vorabeit von Torsten Lierka in aussichtsreicher Position in Ballbesitz. Seinen Schuss ließ der Torwart prallen und den Nachschuss von Tobias Frens parierte er.

Nach einer guten Kombination von Mosigkau bekam die FSG-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Beim Pressschlag wurde der Ball noch abgefälscht und landete unhaltbar für Sonny Finger im Tor. Mit dem unglücklichen 0:1 wurden die Seiten gewechselt.

In der zweiten Spielhälfte wurde der Gastgeber agiler. Zwei Chancen der Mosigkauer konnte der Steutzer Schlussmann glänzend parieren. In der 53. Minute kam es zu einem Foul an Tim Schröter. Doch statt Gelb für den Gastgeber, bekam René Rummel die gelbe Karte wegen Meckerns. In der 55. Minute kam ein platzierter Schuss von der Strafraumgrenze von Sebastian Hecht, den der Mosigkauer Keeper sicher hielt.

Das 2:0 für den Gastgeber wurde klar aus einer Abseitsposition erzielt. Ab diesem Zeitpunkt verteilte der Schiedsrichter bei jedem Kommentar der Steutz/Lepser Karten.

In der 68. Minute folgte der erste Spielerwechsel. Für Schröter kam Stefan Moller. In der 71. Minute landete ein Mosigkauer Schuss nur am Pfosten. Bis zur 75. Minute folgten noch einige Angriffe der FSG, die aber nicht zum Erfolg führten. Drei Minuten später sah Felix Kroll die gelb-rote Karte wegen Meckerns bezüglich der nichtgepfiffenen Abseitsposition der Mosigkauer. Wenig später sah auch Frank Moller die rote Karte. Warum, bleibt ein Geheimnis des Schiedsrichters.

In der 83. Minute erhielt auch Hecht Gelb wegen Meckerns. Mosigkau erhöhte zum 3:0 (88.). In der 91. Minute folgte der Abpfiff. Das war auch gleichzeitig die beste Aktion des Schiedsrichters. Am kommenden Sonnabend geht es für die FSG zum Tabellenfüher Mildensee.

FSG:Finger - Kroll, Frank Moller, Rummel, Saar, Schröter (68. Stefan Moller), Hecht, Lierka, Bergt, Frens, Tiepelmann, Hänsel.